Sie suchten in stillgelegter Mine nach Jade
Mindestens 15 Tote bei Erdrutsch in Myanmar

Sie waren auf der Suche nach Jade, als sie ein Erdrutsch in einer stillgelegten Mine in Myanmar überraschte. Mindestens 15 Menschen kamen dabei ums Leben und mehr als 45 weitere Menschen wurden verletzt.
Publiziert: 16.07.2018 um 00:03 Uhr
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Aktualisiert: 28.10.2018 um 10:31 Uhr
Immer wieder kommt es den Jade-Minen in Myanmar zu Erdrutschen. Wie hier 2015, als dutzende Menschen ums Leben kamen. (Archivbild)

Bei einem Erdrutsch in einer stillgelegten Jade-Mine in Myanmar sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. In der alten Mine im Norden des Landes seien am Wochenende mehr als 45 weitere Menschen verletzt worden, erklärte das Informationsministerium.

Die Todesopfer seien «auf der Suche nach Jade» gewesen, hiess es weiter.

Bergungsarbeiten wurden am Sonntag durch schweren Regen erschwert. Nach Ministeriumsangaben half ein Rettungsteam aus örtlichen Behördenmitarbeitern, Feuerwehrkräften und Hilfsorganisationen.

In den vergangenen Jahren ereigneten sich in der Region um den Ort Hpakant mehrere tödliche Erdrutsche. Im November 2015 starben dabei mehr als hundert Menschen. (SDA)

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