Maschine muss in Frankfurt landen
30 Ryanair-Passagiere müssen ins Spital

Der Flug FR 7312 ist von Dublin unterwegs ins kroatische Zadar, als mehrere Fluggäste Kopfweh, Übelkeit und Ohrenschmerzen beklagten – einige bluten sogar aus den Ohren. Der Pilot landet die Maschine in Frankfurt.
Publiziert: 14.07.2018 um 06:55 Uhr
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Aktualisiert: 14.09.2018 um 16:43 Uhr
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Ein Passagier veröffentlichte ein Foto von herabfallenden Sauerstoffmasken.
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Ein Ferienflieger aus Irland ist aufgrund gesundheitlicher Probleme bei zahlreichen Passagieren an Bord sicherheitshalber auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn zwischengelandet. «Etwa 30 Fluggäste kamen ins Spital«, sagte ein Sprecher der deutschen Bundespolizei am Samstagmorgen.

»Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit«, sagte der Sprecher weiter. Vermutlich sei es an Bord der mit 189 Menschen besetzten Ryanair-Maschine zu einem Druckabfall gekommen.

Ein Passagier hat auf Facebook ein Foto vom Innern der Maschine veröffentlicht. Zu «FAZ.net» sagte er, er habe während des Fluges einen nicht allzu lauten Knall gegeben. Dann seien Sauerstoffmasken herabgefallen und der Pilot habe einen Sinkflug eingeleitet. Nach der Landung hätten viele Passagiere über schmerzende Ohren geklagt, einige hätten sogar aus den Ohren geblutet. Eine Frau habe auf einer Trage abtransportiert werden müssen.

Grund ist wohl ein Defekt an Bord

Das Ryanair-Flugzeug war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. «Etliche Menschen an Bord klagten über gesundheitliche Probleme und wurden von Ärzten und Sanitätern betreut», sagte der Sprecher weiter.

Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um die Fluggäste. Ambulanzen fuhren die Verletzten in Spitäler. Die unversehrten Passagiere verbrachten die Nacht am Flughafen. «Eine Ersatzmaschine fliegt die Leute vermutlich am Samstag an ihren Zielort", sagte der Polizeisprecher weiter.

Die Ursache sei wohl ein Defekt an Bord. Mehr Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt. Von Ryanair war am Flughafen Frankfurt-Hahn niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. (SDA)

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