Zürich kämpft gegen Signalisations-Chaos 3000 Schilder ausgemistet

Drei Jahre hat die Stadt überflüssige Signale gesucht und entfernt. Meistens traf es Parkverbotstafeln.

Mehr als 5 Prozent der Schilder waren in Zürich überflüssig. play

Mehr als 5 Prozent der Schilder waren in Zürich überflüssig.

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Mehr als 55 000 Schilder wiesen 2012 in der Stadt den Weg, zeigten Verbote oder Gefahren an. Viel zu viele, fand die Dienstabteilung Verkehr und startete unter dem Motto «weniger ist mehr» eine Grossoffensive gegen das Schilder-Chaos.

«Das Projekt hat gezeigt, dass beträchtliches Potenzial vorhanden ist», sagt Sprecher Heiko Ciceri. In Zahlen ausgedrückt resultierte «eine Reduktion von fast 3000 Signalisationen». 65 Prozent aller Schilder habe man überprüfen können, bevor das Projekt Ende Jahr ausläuft.

Unterhaltskosten einsparen

Die Erkenntnisse werden künftig ins tägliche Geschäft integriert. «Stehen Sanierungen von Strassen an, erfolgt gleichzeitig eine Überprüfung der Situation. Damit nicht mehr benötigte Signale abgeräumt werden können.» Dank der Aufräum­aktion spart die Stadt Kosten ein, «unter anderem beim Unterhalt». Am häufigsten wurden Parkverbotsschilder oder Temporeduktionen entfernt. «Weil es diesbezüglich spezielle Zonen gibt, die viele der Schilder überflüssig machen», erklärt Ciceri.

Über fünf Prozent aller Tafeln hat die Stadt weggeräumt. «Es ist aber festzuhalten, dass viele Signalisationen zwingend notwendig sind, damit für alle Verkehrsteilnehmenden die geltenden Vorschriften rechtsverbindlich erkennbar sind.»

Publiziert am 24.11.2014 | Aktualisiert am 24.11.2014
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