«Tagesschau»-Boeschs Ehemann war unterbunden Für den Kinderwunsch liess er sich «flicken»

«Tagesschau»-Aushängeschild Cornelia Boesch spricht ungewohnt offen über ihr Privatleben: So habe sie ihren Kinderwunsch erst erfüllen können, nachdem ihr Mann seine Unterbindung rückgängig machte.

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Lange sah es nicht danach aus, dass «Tagesschau»-Moderatorin Cornelia Boesch (41) und Ehemann Thomas Wild (63) überhaupt Eltern werden können. Der Grund: Wild hat sich nach der Geburt seiner Tochter aus erster Ehe unterbinden lassen. 

Chance lag bei 50 Prozent

«Als wir zusammenkamen, sagte er, dass er gerne nochmals eine Familie gründen würde», zitiert die «Glückspost» Boesch aus der Sendung «Persönlich» auf Radio SRF1. Darum habe er sich für den gemeinsamen Kinderwunsch «flicken lassen».

 

Die Chance, nach dem Eingriff ihren gemeinsamen Kinderwunsch erfüllen zu können, lag bei fünfzig Prozent. «Eigentlich hätten wir etwa zwei Monate nach dem Eingriff zur Kontrolle gemusst. Da war ich dann aber schon schwanger», sagt Boesch lachend. Florian, der gemeinsame Sohn des Paars, ist mittlerweile acht Jahre alt.

Aufgewachsen mit autistischem Bruder

Die Moderatorin sprach in der Sendung auch über ihren älteren Bruder, der unter Autismus leidet. «Lange habe ich es gar nicht gemerkt, er war überall dabei, ‹eifach dä Chrigel›», sagt sie ganz offen. Sie fühlte sich als Kind oft ungerecht behandelt, weil sie als jüngere Schwester viel mehr zu Hause mithelfen musste als ihr Bruder.

Im Alter von vier Jahren erklärte ihre Mutter ihr schliesslich, «dass Chrigel nicht gleich sei wie wir, und dass ich zwar die Kleine, aber irgendwie auch die Grosse sei». Ihre Mutter sagte damals: «Du kannst ein bisschen mehr, aber musst auch ein bisschen mehr, du bist ein Teil der Familie, und wir brauchen dich, er braucht dich!»

Von diesem Zeitpunkt an fasste sie es bis heute als Aufgabe auf, sich um ihren Bruder zu kümmern, auch wenn es immer wieder schwierige Situationen gab, die sie geprägt haben. Überraschend ehrliche Worte des SRF-Aushängeschilds, das sonst zu privaten Themen lieber schweigt. (bnr) 

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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