Zu viel «Dräck» von Prolo-Gölä!
LUZERN – Die zweite Sendung MusicStar, und schon ist ein Tiefpunkt erreicht. Weil Gölä statt Büezer-Charme den verbalen Presslufthammer auspackte.
Aktualisiert um 13:22 | 09.02.2009
«En schöne Obe und en Stiife unde!» Juror Gölä trat während der gestrigen Sendung von MusicStar mit beiden Füssen voll ins Fettnäpfchen. Erst recht, weil er den zotigen Spruch auf das herzige Gesicht von Küken Gioia bezog: Die Baselbieterin ist erst 16-jährig!
Ein klarer Fall für die «Leider nein»-Rubrik. Bisher war der Mundart-Rocker durchwegs positiv aufgefallen, brachte den Kandidaten Respekt entgegen. Und eigentlich hätte man den ersten deftigen Ausrutscher auch eher dem SF-«Enfant terrible» Roman Kilchsperger zugetraut.
Der war zwar wie immer frech, hielt sein loses Mundwerk aber wie schon in der ersten Sendung mehrheitlich im Zaum. Einzige Ausnahme: Ein Spruch über das Gewicht von Noëlla. Glaubte er das letzte Mal nicht, dass die 20-Jährige einen EKG-Belastungstest überleben würde, witzelte er gestern über ihren (nicht vorhandenen) Hals. Immerhin war er positiv überrascht, dass die Bernerin mit ihren kurzen Stimmbändern trotzdem solch schöne Töne anschlagen kann.
Aber bei Göläs Proleten-Spruch blieb selbst ihm die Luft weg – wie dem gesamten Publikum. Peinlich berührtes Schweigen machte sich in der Luzerner «Schüür» breit. Bleibt zu hoffen, dass auch Gölä das nächste Mal den Mund hält. (zeb)
Besten Dank für die zahlreichen Kommentare, das Fast-Feedback ist geschlossen.
Ein klarer Fall für die «Leider nein»-Rubrik. Bisher war der Mundart-Rocker durchwegs positiv aufgefallen, brachte den Kandidaten Respekt entgegen. Und eigentlich hätte man den ersten deftigen Ausrutscher auch eher dem SF-«Enfant terrible» Roman Kilchsperger zugetraut.
Der war zwar wie immer frech, hielt sein loses Mundwerk aber wie schon in der ersten Sendung mehrheitlich im Zaum. Einzige Ausnahme: Ein Spruch über das Gewicht von Noëlla. Glaubte er das letzte Mal nicht, dass die 20-Jährige einen EKG-Belastungstest überleben würde, witzelte er gestern über ihren (nicht vorhandenen) Hals. Immerhin war er positiv überrascht, dass die Bernerin mit ihren kurzen Stimmbändern trotzdem solch schöne Töne anschlagen kann.
Aber bei Göläs Proleten-Spruch blieb selbst ihm die Luft weg – wie dem gesamten Publikum. Peinlich berührtes Schweigen machte sich in der Luzerner «Schüür» breit. Bleibt zu hoffen, dass auch Gölä das nächste Mal den Mund hält. (zeb)
Besten Dank für die zahlreichen Kommentare, das Fast-Feedback ist geschlossen.
Zum Thema
Das sagen Blick.ch-Leser
- Peter, Müller - 13:18 | 09.02.2009
- » Es wird keiner gewzungen diese katastrophale Sendung anzuschauen. Das grösste Übel ist nur das ich einen solchem Mist mit den Billag Gebühren bezahlen muss!!!
- Tömu, Bern - 13:18 | 09.02.2009
- » alles gäään! @gölä, wieso machst du dort mit? ist dir langweilig oder brauchst du geld?
- Kyra, bw - 13:15 | 09.02.2009
- » Ok, der Spruch zu einer 16 jährigen hätte nicht unbedingt sein müssen. Aber ich finde Gölä eigentilch der Beste Juror da. Er ist ehrlich und redet halt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Macht ihn sympathisch find ich. Obwohl ich eigentlch kein Gölä Fan bin. die Sendung war ein wenig besser als die letzte..
- Christian - 13:14 | 09.02.2009
- » Das musikalische Niveau der Kandidaten passt zum Ausrutscher von Gölä. Es ist bedenklich, wie schlecht gesungen wird. Gölä ist der einzige in der Juri, der etwas von Musik versteht! Nur er ist fähig, musikalisch konstruktive Feedbacks zu geben.
- Pesche, Bern - 13:14 | 09.02.2009
- » Was soll,s? Die Ausdrucksweise von Gölä ist mir immer noch sympathischer als das heuchlerische Geschwafel vieler sogenannter Promis. Am Bildschirm gewählte Wortwahl und dann ab in den Saunaclub, wo man so schön die "Sau" rauslassen kann.
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