BLICK-Redaktor Gabriel Brönnimann über den Film «Heldin der Lüfte».
Drama: Heli-Heldin zum Einschlafen
ZÜRICH – Das Schweizer Fernsehen dreht einen Heli-Film mit Melanie Winiger. Dumm nur, dass die Heldin der Lüfte nicht abgehoben hat.
Von Gabriel Brönnimann, BLICK-Redaktor | Aktualisiert um 14:42 | 22.12.2008
Ich verzichte ungern auf meinen geliebten «Tatort» vor meinen SF-Lieblingssatirikern «Giacobbo/Müller». Doch wenn unser Fernsehen schon mal rund 2 Millionen für einen Film ausgibt und dazu «dramatische Helikopter-Rettungsaktionen» verspricht, lasse ich mir das natürlich nicht entgehen.
Das «Melodrama» startet, ein Heli landet. Genau wie die Handlung – die hebt einfach nicht ab. In jedem anderen Heli-Film wäre bald mal etwas Dramatisches passiert.
«Heldin der Lüfte» aber dreht sich 42 Minuten lang im Kreis, rückt zu lange nicht recht damit raus, warum die arme Sina (Winiger) im Dorf so unbeliebt ist. Und hält auch zu lange zurück, was damals wirklich passiert ist.
Irgendwann will man es gar nicht mehr wissen. Die dramatische Heli-Szene kommt viel zu spät. Die Dialoge sind zäh und vorhersehbar. Das dröge Skript lässt den Film abstürzen, trotz guter schauspielerischer Leistungen der ganzen Crew und umwerfender Berg-Bilder.
Am Ende wirds kurz ein bisschen spannend. Für mich kommt jede Rettung zu spät. Die Heli-Helden lassen mich halbtot auf der Couch zurück.
Giacobbo und Müller machen mich wieder lebendig. Und den «Tatort» hab ich aufgenommen.
Wie fanden Sie «Heldin der Lüfte»? Das meinen unsere Leser:
Das «Melodrama» startet, ein Heli landet. Genau wie die Handlung – die hebt einfach nicht ab. In jedem anderen Heli-Film wäre bald mal etwas Dramatisches passiert.
«Heldin der Lüfte» aber dreht sich 42 Minuten lang im Kreis, rückt zu lange nicht recht damit raus, warum die arme Sina (Winiger) im Dorf so unbeliebt ist. Und hält auch zu lange zurück, was damals wirklich passiert ist.
Irgendwann will man es gar nicht mehr wissen. Die dramatische Heli-Szene kommt viel zu spät. Die Dialoge sind zäh und vorhersehbar. Das dröge Skript lässt den Film abstürzen, trotz guter schauspielerischer Leistungen der ganzen Crew und umwerfender Berg-Bilder.
Am Ende wirds kurz ein bisschen spannend. Für mich kommt jede Rettung zu spät. Die Heli-Helden lassen mich halbtot auf der Couch zurück.
Giacobbo und Müller machen mich wieder lebendig. Und den «Tatort» hab ich aufgenommen.
Wie fanden Sie «Heldin der Lüfte»? Das meinen unsere Leser:
Das sagen Blick.ch-Leser
- Sam, Murten - 17:10 | 15.12.2008
- » Story? Naja. Schauspieler? hmmm.. auch Naja.:-( Aber? bin selber Helikopterpilot? mindestens sind die?Flugszenen? einigermassen realistisch. Beispiel?Medicopter? o.ä. ist so etwas von unrealistisch und jeder der etwas vom fliegen versteht, bekommt Schreikrämpfe?
- Rolf, Kilchberg - 16:55 | 15.12.2008
- » Typisch Schweiz: Man nehme die wohlbekannten Cervelatspromis und macht was draus. Melanie ist hübsch aber.. Baschi macht Scheissmusik IMHO, auch das qualifiziert ihn nicht. Zum Glück haben wir schöne, alllürenfreie Berge, deren Namen die meisten Zuschauer nicht kennen.
- Oli, Horw - 16:54 | 15.12.2008
- » Baschi als einsamer Bergsteiger in Not! Also das geht gar nicht! Jedenfalls konnte ich mich dabei vom Halbschlaf Fitlachen für den Giacobbo/Müller.
- WEST, Baselland - 16:53 | 15.12.2008
- » War doch von vornherein schon klar, dass das ein drittklassiger Film ist, wenn eine drittklassige Schauspielerin wie Melanie Winiger mitmacht. Wie kommt SF überhaupt schon auf die Idee einen Film mit dieser Möchtegern-Schauspielerin zu drehen? Das Geld das dieser Film gekostet hat ist schlicht und ergreifend zum Fenster heraus geworfen. Was soll dieses Affentheater mit dieser Winiger oder auch mit anderen ehemaligen Missen oder nichteinmalgewordenenmissen? Es ist einfach nur peinlich und lächerlich was für ein TamTam um diese Frauen gemacht wird.
- Sams, Basel - 16:52 | 15.12.2008
- » Langweillig und jede Szene vorhersehbar.... Die Dramaturgie und Story hat man schon x-mal gesehen (siehe Top Gun). Die Dialoge und Schauspielleistungen waren hölzern und konfus. Aber für SF-Verhältnisse ein Top-Film....
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