Perreira wird Intendant in Salzburg
ZÜRICH – Karrieresprung für den schillernden Intendant des Zürcher Opernhauses: Alexander Pereira wird der neue Leiter der renommierten Salzburger Festspiele
Aktualisiert um 21:21 | 19.05.2009
Der 61-jährige Pereira war Teil eines Dreiervorschlages der Findungskommission für die Suche nach einem Nachfolger des aktuellen Intendanten Jürgen Flimm. Die anderen Kandidaten waren der 52-jährige Pierre Audi und der 56-jährige Stephane Lissner.
Bei der Entscheidung zugunsten des ältesten Kandidaten spielten offensichtlich wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle. Die Vorsitzende des Kuratoriums, Wilhelmine Goldmann, sagte, Pereira sei «in der schwierigen Wirtschaftslage ein stabilisierender Faktor, ein Garant für eine sichere Fahrt durch unsichere Zeiten».
Rückkehr in die Heimat
Die Kuratoriums-Chefin lobte ihn als «Vollprofi mit jahrelanger Erfahrung in Oper, Theater und Konzert». Pereira zeigte sich über seine Wahl «sehr glücklich». «Es ist ein unwahrscheinlich schönes Geschenk, wieder einen Platz in der Heimat zu haben», sagte er.
Er habe sicher einen Heimvorteil gehabt, räumte Pereira ein: «Ich komme aus einer kosmopolitischen Welt, habe meinen Ursprung trotzdem in Österreich.» «Ohne die Zürcher Oper wäre ich nicht da, wo ich sein werde», sagte Pereira weiter. Dennoch habe er das Verlassen seiner Heimat vor 18 Jahren als «schmerzlich empfunden». (SDA)
Bei der Entscheidung zugunsten des ältesten Kandidaten spielten offensichtlich wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle. Die Vorsitzende des Kuratoriums, Wilhelmine Goldmann, sagte, Pereira sei «in der schwierigen Wirtschaftslage ein stabilisierender Faktor, ein Garant für eine sichere Fahrt durch unsichere Zeiten».
Rückkehr in die Heimat
Die Kuratoriums-Chefin lobte ihn als «Vollprofi mit jahrelanger Erfahrung in Oper, Theater und Konzert». Pereira zeigte sich über seine Wahl «sehr glücklich». «Es ist ein unwahrscheinlich schönes Geschenk, wieder einen Platz in der Heimat zu haben», sagte er.
Er habe sicher einen Heimvorteil gehabt, räumte Pereira ein: «Ich komme aus einer kosmopolitischen Welt, habe meinen Ursprung trotzdem in Österreich.» «Ohne die Zürcher Oper wäre ich nicht da, wo ich sein werde», sagte Pereira weiter. Dennoch habe er das Verlassen seiner Heimat vor 18 Jahren als «schmerzlich empfunden». (SDA)
Marktplatz
Musik
Blick.ch










