Vera Farmiga: «Die Nacktszenen mit George Clooney waren toll»
Vera Farmiga (36) spielt in «Up in the Air» George Clooneys (48) Liebhaberin Alex – so gut, dass sie für einen Oscar nominiert wurde. Jetzt sprach sie mit SonntagsBlick.
Interview: Sarah Schwerzmann | Aktualisiert um 00:31 | 07.02.2010
Farmiga spielt eine junge, beruflich erfolgreiche Vielfliegerin. In einer Flughafen-Lounge lernt sie den attraktiven Geschäftsmann Ryan (George Clooney) kennen, auch er ein passionierter Meilensammler. SonntagsBlick traf die Amerikanerin in London – allerdings weder am Flughafen noch in einer Lounge.
Sie haben für «Up in the Air» das erste Mal mit George Clooney gearbeitet. Wie war er?
Vera Farmiga: Er ist unglaublich charmant. Es gibt wohl keine Frau auf dem Planeten, die er nicht um den Finger wickeln kann. Das ist schon beeindruckend, am attraktivsten aber fand ich Georges aussergewöhnlichen Sinn für Humor. Er hat am Set die ganze Zeit mit mir herumgeblödelt und mich zum Lachen gebracht.
Und dass Sie ihn vernaschen durften, hat Sie kalt gelassen?
Natürlich nicht! Mir war von Anfang an klar, dass die Chemie zwischen Alex und Ryan stimmen muss, damit unsere Liebesbeziehung glaubwürdig wirkt. Wäre ein anderer Schauspieler für diese Rolle vorgesehen gewesen, hätte ich wohl nicht zugesagt. Aber bei George konnte ich nicht Nein sagen.
Sie haben auch ein paar heisse Nacktszenen zusammen.
Als wir diese Szenen drehten, befand ich mich gerade in einer sehr speziellen Phase meines Lebens. Ich hatte sechs Wochen vorher mein erstes Kind geboren, meine Hormone waren noch völlig durcheinander und ich hatte Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren. Mein Sohn Fyn war mit am Set, und ich musste ihn alle paar Stunden stillen. Mein Tagesablauf war: stillen, dann wieder stillen, und dann George.
Klingt anstrengend.
Das hat mich nicht so gestört. Das Hauptproblem war, dass ich einerseits immer meinen Sohn im Hinterkopf hatte und andererseits die selbstbewusste und sehr erotische Alex spielen musste, obwohl ich mich überhaupt nicht so fühlte. George hat mir da sehr geholfen. Er machte mir immer wieder Mut und brachte mich zum Lachen. Schlussendlich haben die Nacktszenen richtig Spass gemacht – es war toll.
Es gibt ja Gerüchte, George Clooney wolle sesshaft werden und eine Familie gründen. Wie hat er denn auf Ihren Sohn reagiert?
Als ich George meinen Sohn das erste Mal auf den Arm gegeben habe, hat er ihn mit ausgestreckten Armen von sich gehalten und ihn mit aufgerissenen Augen angestarrt – wie ein Alien. Es war witzig. Aber ich glaube trotzdem, dass George von seiner Persönlichkeit her ein toller Vater wäre.
Wie haben Sie den ganzen Rummel um Clooney ausserhalb des Filmsets erlebt?
Ich habe diese Art von Fanatismus, wie er um George zelebriert wird, nie verstanden. Als Teenager war ich Fan der Popgruppe Duran Duran – aber ich habe nicht meine Wände mit Postern von ihnen zugepflastert und sie vergöttert. Das hätte ich einfach seltsam gefunden; ich möchte so etwas nicht. Wie George damit umgeht, von so vielen bewundert zu werden, finde ich sehr beachtenswert, aber ich beneide ihn nicht.
Was hat Sie an der Rolle der erotischen Alex gereizt?
Sie hat mich von Anfang an fasziniert, weil sie so selbstbewusst, clever und wortgewandt ist. Gleichzeitig hat sie auch eine unglaubliche sexuelle Präsenz, und ich mag es sehr, dass sie – was ihre Bedürfnisse angeht – so rücksichtslos, ja fast schon schamlos und fordernd ist. Das macht sie irgendwie sehr maskulin, obwohl sie gar nicht so aussieht.
«Up in the Air» von Jason Reitman, mit George Clooney, Vera Farmiga und Anna Kendrick.
Sie haben für «Up in the Air» das erste Mal mit George Clooney gearbeitet. Wie war er?
Vera Farmiga: Er ist unglaublich charmant. Es gibt wohl keine Frau auf dem Planeten, die er nicht um den Finger wickeln kann. Das ist schon beeindruckend, am attraktivsten aber fand ich Georges aussergewöhnlichen Sinn für Humor. Er hat am Set die ganze Zeit mit mir herumgeblödelt und mich zum Lachen gebracht.
Und dass Sie ihn vernaschen durften, hat Sie kalt gelassen?
Natürlich nicht! Mir war von Anfang an klar, dass die Chemie zwischen Alex und Ryan stimmen muss, damit unsere Liebesbeziehung glaubwürdig wirkt. Wäre ein anderer Schauspieler für diese Rolle vorgesehen gewesen, hätte ich wohl nicht zugesagt. Aber bei George konnte ich nicht Nein sagen.
Sie haben auch ein paar heisse Nacktszenen zusammen.
Als wir diese Szenen drehten, befand ich mich gerade in einer sehr speziellen Phase meines Lebens. Ich hatte sechs Wochen vorher mein erstes Kind geboren, meine Hormone waren noch völlig durcheinander und ich hatte Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren. Mein Sohn Fyn war mit am Set, und ich musste ihn alle paar Stunden stillen. Mein Tagesablauf war: stillen, dann wieder stillen, und dann George.
Klingt anstrengend.
Das hat mich nicht so gestört. Das Hauptproblem war, dass ich einerseits immer meinen Sohn im Hinterkopf hatte und andererseits die selbstbewusste und sehr erotische Alex spielen musste, obwohl ich mich überhaupt nicht so fühlte. George hat mir da sehr geholfen. Er machte mir immer wieder Mut und brachte mich zum Lachen. Schlussendlich haben die Nacktszenen richtig Spass gemacht – es war toll.
Es gibt ja Gerüchte, George Clooney wolle sesshaft werden und eine Familie gründen. Wie hat er denn auf Ihren Sohn reagiert?
Als ich George meinen Sohn das erste Mal auf den Arm gegeben habe, hat er ihn mit ausgestreckten Armen von sich gehalten und ihn mit aufgerissenen Augen angestarrt – wie ein Alien. Es war witzig. Aber ich glaube trotzdem, dass George von seiner Persönlichkeit her ein toller Vater wäre.
Wie haben Sie den ganzen Rummel um Clooney ausserhalb des Filmsets erlebt?
Ich habe diese Art von Fanatismus, wie er um George zelebriert wird, nie verstanden. Als Teenager war ich Fan der Popgruppe Duran Duran – aber ich habe nicht meine Wände mit Postern von ihnen zugepflastert und sie vergöttert. Das hätte ich einfach seltsam gefunden; ich möchte so etwas nicht. Wie George damit umgeht, von so vielen bewundert zu werden, finde ich sehr beachtenswert, aber ich beneide ihn nicht.
Was hat Sie an der Rolle der erotischen Alex gereizt?
Sie hat mich von Anfang an fasziniert, weil sie so selbstbewusst, clever und wortgewandt ist. Gleichzeitig hat sie auch eine unglaubliche sexuelle Präsenz, und ich mag es sehr, dass sie – was ihre Bedürfnisse angeht – so rücksichtslos, ja fast schon schamlos und fordernd ist. Das macht sie irgendwie sehr maskulin, obwohl sie gar nicht so aussieht.
«Up in the Air» von Jason Reitman, mit George Clooney, Vera Farmiga und Anna Kendrick.
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