Aus 007 wird 00Schweiz: «Grüezi, mein Name ist Bond»
Bond-Darsteller Daniel Craig sollte schleunigst Schwiizerdütsch lernen. Mit Alexandra Prusa spielt eine weitere Schweizerin im neuen 007-Abenteuer mit. Ende April beginnen die Dreharbeiten am Bodensee.
Von Dominik Hug | Aktualisiert um 23:39 | 19.04.2008
Der Deal ist perfekt: «Ich habe soeben einen 15-seitigen Vertrag unterschrieben», sagt Alexandra Prusa (49) und strahlt: «Ich bin im neuen Bond-Film!» Prusa spielt in «Quantum of Solace» eine Schurkin, die dem Meisterspion das Leben schwer macht. Neben ihr wirkt eine ganze Handvoll Schweizer im 22. Abenteuer des britischen Agenten mit: Aus 007 wird 00Schweiz. Aus «My name is Bond, James Bond» wird «Grüezi, mein Name ist Bond.»
Anfang Mai steht Prusa mehrere Tage in Bregenz (A) am Bodensee vor der Kamera – immer in Daniel Craigs (40) Schusslinie. «Nach Sean Connery ist er mein Lieblings-Bond», freut sie sich. Das Casting habe vor acht Tagen in Zürich stattgefunden – streng geheim! Marc Forster persönlich habe sie ausgewählt.
Im Dienste Ihrer Majestät steht in Bregenz auch Ulli Forster (64), die Mutter des Regisseurs: «Es ist mein erster Filmauftritt», sagt sie und gesteht augenzwinkernd: «Ich wollte unbedingt eine Rolle, durch mein ständiges Bitten liess sich mein Sohn schliesslich erweichen.» Noch nicht entschieden ist über einen Auftritt des in Zürich aufgewachsenen Schauspielers Philipp von Schulthess (34). Mehrere Szenen abgedreht hat dagegen bereits Anatole Taubmann (37). Der Zürcher verkörpert in «Quantum of Solace» den Cousin des Hauptbösewichts.
«Es ist super, dass ich auf einem Filmset zur Abwechslung Schweizerdeutsch sprechen kann», sagt Leonhard Gmür (66). Der Luzerner ist für die gesamte Produktion am Bodensee zuständig. Seit August bereitet er die zweiwöchigen Dreharbeiten vor. Und sorgt dafür, dass jedes Mitglied der 250-köpfigen Crew ein Hotelzimmer bekommt, dass Strassen rechtzeitig abgesperrt sind und niemand frieren muss, wenn bis in die Nacht gedreht wird.
«Wir sind begeistert, dass so viel ‹Swissness› im neuen Bond vertreten ist», sagt Nora Brechbühl (32) von Walt Disney Schweiz, dem hiesigen Verleiher des Films. Zumal die Schweiz Bond-Land Nummer eins sei: «Im Verhältnis zur Einwohnerzahl schauen sich nirgendwo mehr Menschen Bond-Filme an als bei uns.»
Der Meisterspion habe sie ihr Leben lang begleitet, sagt Prusa, die in den letzten Jahren vor allem in Deutschland und Italien gedreht hat: «Bond ist ein Mythos. Nun werde ich endlich herausfinden, wie aufregend und anregend er in Wirklichkeit ist.»
Anfang Mai steht Prusa mehrere Tage in Bregenz (A) am Bodensee vor der Kamera – immer in Daniel Craigs (40) Schusslinie. «Nach Sean Connery ist er mein Lieblings-Bond», freut sie sich. Das Casting habe vor acht Tagen in Zürich stattgefunden – streng geheim! Marc Forster persönlich habe sie ausgewählt.
Im Dienste Ihrer Majestät steht in Bregenz auch Ulli Forster (64), die Mutter des Regisseurs: «Es ist mein erster Filmauftritt», sagt sie und gesteht augenzwinkernd: «Ich wollte unbedingt eine Rolle, durch mein ständiges Bitten liess sich mein Sohn schliesslich erweichen.» Noch nicht entschieden ist über einen Auftritt des in Zürich aufgewachsenen Schauspielers Philipp von Schulthess (34). Mehrere Szenen abgedreht hat dagegen bereits Anatole Taubmann (37). Der Zürcher verkörpert in «Quantum of Solace» den Cousin des Hauptbösewichts.
«Es ist super, dass ich auf einem Filmset zur Abwechslung Schweizerdeutsch sprechen kann», sagt Leonhard Gmür (66). Der Luzerner ist für die gesamte Produktion am Bodensee zuständig. Seit August bereitet er die zweiwöchigen Dreharbeiten vor. Und sorgt dafür, dass jedes Mitglied der 250-köpfigen Crew ein Hotelzimmer bekommt, dass Strassen rechtzeitig abgesperrt sind und niemand frieren muss, wenn bis in die Nacht gedreht wird.
«Wir sind begeistert, dass so viel ‹Swissness› im neuen Bond vertreten ist», sagt Nora Brechbühl (32) von Walt Disney Schweiz, dem hiesigen Verleiher des Films. Zumal die Schweiz Bond-Land Nummer eins sei: «Im Verhältnis zur Einwohnerzahl schauen sich nirgendwo mehr Menschen Bond-Filme an als bei uns.»
Der Meisterspion habe sie ihr Leben lang begleitet, sagt Prusa, die in den letzten Jahren vor allem in Deutschland und Italien gedreht hat: «Bond ist ein Mythos. Nun werde ich endlich herausfinden, wie aufregend und anregend er in Wirklichkeit ist.»
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