Unterwegs in Italien Neapel – Stadt der Kontraste

Enge Altstadtgassen, glanzvolle Prachtbauten und überall Menschen, die es sich auf der Strasse gemütlich machen: Im dicht besiedelten Neapel treffen Gegensätze aufeinander. Glorreiche Vergangenheit paart sich mit pulsierendem Chaos, sprühende Lebensfreude mit kreativem Überlebenskampf.

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Neapel verströmt die Magie eines orientalischen Märchens. Die Eindrücke sind hier so intensiv, dass die Gäste mit Vorteil Ruhepausen einplanen – und sie geniessen.

Ein in jeder Hinsicht sicherer Wert ist etwa die Via dei Tribunali. Malerische Gestalten und kitschige Heiligenaltare locken, aus den Fenstern des Konservatoriums ertönen inbrünstige Operngesänge. Als ruhige Oasen warten zahlreiche Bars und Kirchen. In der Nähe liegt auch die Piazza Bellini. Wenn die Altstadtgassen abends plötzlich wie ausgestorben wirken, ist sie ein Must. An diesem entspannten Platz für jüngere Einheimische befinden sich viele gute Restaurants und Cafés.

Neapel ist die Stadt der vielseitigen Möglichkeiten und Kontraste. Bei einem Spaziergang durch die Quartieri di Spagna oder über die Piazza Pignasecca beeindrucken die opulenten Gemüse-, Obst- und Fischstände. Und bald entschwebt man mit der Funicolare di Montesanto auf den Vomero. Vom wogenden Gebrodel auf den luftigen Hügel dauert es nur wenige Minuten. Hier liegt die erholsame Parkanlage der Villa Floridiana mit ihrer üppigen Flora und den verspielt angelegten Sitzgelegenheiten.

Abtauchen kann man auch in den Untergrund. Nein, damit ist nicht die Camorra gemeint: Vielmehr geht es hier um die schätzungsweise eine Million Quadratmeter grossen unterirdischen Höhlensysteme und Labyrinthe. Besonders empfehlenswert ist der Tunnel Borbonico. Er vereint das spätantike Wasserversorgungssystem mit dem Fluchtweg eines Barock-Königs und den Luftschutzkellern im Krieg. Und dabei bietet er nicht nur eine spektakuläre Zeitreise im Schnelldurchlauf, sondern auch Schutz vor Hitze oder Regen.

Zudem locken zahlreiche Ausflüge. Aber Achtung! Nur wer noch nicht genug vom Menschengedränge hat, sollte sich nach Pompeji wagen. Der exklusivere Ausflug geht in Richtung Westen zum Parco Sommerso di Gaiola. Das 42 Hektar grosse Natur- und Wildschutzgebiet ist ein überraschendes kleines Paradies. Statt dem Bad in der Menge lockt das Eintauchen ins Meer. Mit dem Schnorchel, Glasbodenboot oder Kajak können hier Unterwasserruinen und eine Grotte erkundet werden. Dieser Ort bietet Badespass, archäologische Raritäten und interessante Vulkanspuren aufs Mal. Das ist spannende neapolitanische Vielseitigkeit vom Feinsten!

Zusatzplus: Seit diesem Jahr kommt man sogar noch schneller in den Genuss der malerischen Stadt im Süden Italiens. SWISS fliegt ab Zürich 22 neue Destinationen in Europa an – darunter auch Neapel.

Publiziert am 08.04.2015 | Aktualisiert am 21.04.2015
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2 Kommentare
  • Henri  Hess 08.04.2015
    Ich werde da nicht wieder hingehen, so dreckig und voller Abfall wie in Neapel habe ich noch keine Stadt gesehen.
  • marcel  kohli 08.04.2015
    wieso muss ausgerechnet der blick werbung machen für die absolut dreckigste stadt in italien ??
    nehmt bitte ein anderes beispiel...aber sicher nicht napoli..