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«Diese Party wird besser als Silvester», freut sich Iouri Podladtchikov. Am Davoser Bolgen setzt er rund fünf Wochen vor dem olympischen Halfpipe-Wettbewerb ein beeindruckendes Zeichen.
Nach zwei verpatzten Durchgängen fliegt er im entscheidenden Finallauf allen davon und krönt die überragende Leistung mit einem spektakulären «Double Cork», einer zweifachen Überkopfdrehung.
«Ich habe mich derart über die Fehler in den ersten beiden Runs geärgert, dass ich gar keine Gelegenheit hatte, nervös zu sein», erklärt er seine Gefühlslage nach dem Siegeslauf. 15000 Dollar spült der erste grosse Triumph auf der prestigeträchtigen «Ticket to Ride Tour» in die Kasse des gebürtigen Russen.
Zahltag für Markus Keller
Finanziell noch besser fällt die Bilanz von Markus Keller aus. Zur Rangprämie für den zweiten Platz (11000 Dollar) kommt der Spezialpreis für den höchsten Sprung des Tages (5000 Dollar). 4,25 Meter katapultierte sich der Thurgauer schon im Halbfinal in die Höhe.
Eher enttäuschend verläuft der Wettkampf für Christian Haller. Der 20-jährige Shootingstar muss sich mit Platz 6 begnügen. Evergreen Gian Simmen fliegt vor 2500 begeisterten Zuschauern auf den elften Platz.
Der spektakuläre Final in Davos läutet die heisse Phase im Rennen um die drei verbleibenden Schweizer Olympiaplätze im Halfpipe-Wettbewerb der Männer ein – mit den entscheidenden Prüfungen am 19./20. Januar in Davos.
Christian Haller bereits qualifiziert
Nach den Dezember-Trials ist erst Christian Haller qualifiziert. Podladtchikov und Keller besitzen die besten Aussichten – gefolgt von Simmen, der allerdings verzichtet.
Ins Gespräch gebracht hat sich am Donnerstag Pat Burgener mit seinem überraschenden zweiten Platz am FIS-Weltcup in Kreischberg. Der Walliser gehört zu den grossen Zukunftshoffnungen im Schweizer Snowboard-Sport. Er ist erst 15 Jahre alt.