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Am grössten Trendsport-Anlass der Welt wiederholte Frei ihre starke Platzierung aus dem Vorjahr. Die 24-jährige Flimserin, die vor einer Woche an der WM in Südkorea die angestrebte Medaille als Fünfte verpasst hatte, überholte im letzten Drittel des Rennens abseits der TV-Kameras eine Konkurrentin.
Frei verteidigte die Position hinter der mehrfachen X-Games-Siegerin Lindsey Jacobellis (USA), die einmal mehr einen Start-Ziel-Sieg feierte, und der norwegischen Weltmeisterin Helene Olafsen bis zum Schluss.
Die WM-Zweite Olivia Nobs, die andere Schweizer Finalistin, fuhr auf Rang 5. An den X-Games starteten, anders als im FIS-Weltcup (je vier pro Lauf), jeweils sechs Fahrerinnen im gleichen Heat.
Silber im letzten Moment weggeschnappt
Andreas Steffen feierte im Skicross der Männer einen der grössten Erfolge seiner Karriere. Der Berner Oberländer befand sich am Buttermilk Mountain hinter dem Kanadier Stanley Hayer lange Zeit auf Kurs Richtung Silbermedaille.
Nach dem Zielsprung wurde Steffen, der bereits zum fünften Mal an die X-Games eingeladen wurde, aber noch vom Japaner Hiroomi Takizawa überholt. Im Rennen der Frauen belegte die Bündnerin Seraina Murk den 4. Rang.
Shaun White unbezwingbar
Für Freestyler Iouri Podladtchikov lohnte sich der Verzicht auf die WM in Gangwon zumindest resultatmässig nicht. Der Zürcher verpasste in der Halfpipe den Einzug in den Top-8-Final als Neunter um fünf Punkte.
Als erster Fahrer gewann Shaun White zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille. Der millionenschwere Olympiasieger aus Kalifornien, der am Tag zuvor bereits den Slopestyle gewonnen hatte, liess Kevin Pearce und den Finnen Antti Autti, den einzigen Nicht-US-Finalisten, hinter sich.
Der Rekordtriumph in der Halfpipe war die neunte X-Games-Goldmedaille des erst 22-jährigen White. (Si/sme)
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Die X-Games gelten als «Trendsport-Olympiade» und bieten immer packende Action. (Keystone)