Tande siegt, Stoch neuer Tournee-Leader Simi Ammann muss in Garmisch die Segel streichen

Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen scheidet Simon Ammann nach dem ersten Sprung aus. Das Springen gewinnt der Norweger Tande. Kamil Stoch ist neuer Tournee-Leader.

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Simon Ammann beim zweiten Springen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen. KEY

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Als 38. qualifizierte sich Simon Ammann an Silvester als einziger Schweizer für das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen.

Für den Final auf seiner erklärten Lieblingsschanze reichts dem Toggenburger allerdings nicht. Er springt – mit einem leichten Verdreher in der Luft – auf 123 Meter, macht Platz 43.

Im K.o.-Duell mit dem Franzosen Vincent Descombes Sevoie, der auf 133 Meter springt, hat Ammann keine Chance. Der Final-Durchgang findet ohne den Vierfach-Olympiasieger statt.

Im Kampf um den Sieg hat dann der Führende des ersten Durchgangs, Daniel Andre Tande. Er gewinnt mit zwei tollen Sprüngen vor dem Polen Kamil Stoch, der mit 143 Metern Bestweite springt, und Stefan Kraft aus Österreich.

Wermutstropfen für Ammann: Sein Schanzenrekord von 143,5 Metern bleibt bestehen. Stoch übernimmt mit dem zweiten Platz die Führung in der Gesamtwertung der Tournee von Kraft. (wst)

Publiziert am 01.01.2017 | Aktualisiert am 04.01.2017
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15 Kommentare
  • Daniel  Grünenfelder 01.01.2017
    Konsequenzen für Deschwanden, Peier, Karlen, Schuler, wenn sie an der 4-Schanzentournee solche Leistungen abrufen würden? Ab in den Continental-Cup. Wer glaubt, Ammann habe das Recht, solange in der Weltelite zu springen wie er will, irrt. Skispringen, resp. Sport ist keine Wohlfühloase. Fakt ist, dass schon vielfach ein/e Meister/in seines/ihres Fachs jegliche Prioritäten geniesst und damit die nachfolgenden Jungen hemmt. Darum wäre es gut, Simi würde abtreten und in den Trainerstab wechseln.
  • Ph  G 01.01.2017
    Sorry nörgelt nicht das gane Team macht Rückschritte keiner kommt nach vorne, meiner Meinung nach brauchts da einen neunen Trainer.
    Die Jungen kommen nicht nach sie fallen ab, dass heisst irgendwo sitzt der Hund begraben.
  • Schmutz  Fink 01.01.2017
    Ich muss in meinem Leben immer wieder staunen,wenn fremde Leute meinen,sie kennen eine person besser als derjenige er sich selber!
    Wenn ich hier die Kommentare lese,wird mir übel!.
    Simon Ammann kann so lange weiter springen wie er will,geht niemanden etwas an.
    Er muss niemandem mehr etwas beweisen.
    Und wer nur eine kleine Ahnung hat vom Skispringen weiss,dass es in dieser Sportart verdammt schnell gehen kann,von Top zu Flop und umgekehrt.
    • Peter  Aufdermauer , via Facebook 02.01.2017
      Herr Fink, schön dass sie so denken, gratuliere. Aber Simi ist schon selber schuld, denn er hat ein Grossmaul und verspricht eine Plazierung die er nicht erreichen kann. Doch er macht es unmöglich dass Junge mehr zum Einsatz kommen und die Trainer sich zu sehr mit ihm beschäftigen. So kann es im Team nicht weiter gehen.
    • Rocco  Martignoni , via Facebook 02.01.2017
      Durch diese Niemanden wird Ammann Förstelich bezahlt und wen der keine Leistung mehr bringt sollen diese Bezahlungen sofort storniert werden , jetzt lebt der vom Volk und das als mehrfach Millionär.
  • Paul  Mauchle aus St.Gallen
    01.01.2017
    Merkt denn Herr Ammann nicht, dass seine Zeit vorbei ist. Was er jetzt abliefert ist nur noch bemitleidenswert. Er war einmal ein Grosser und hat leider einen schönen und stolzen Abgang verpasst.
    • Danilo  Lindake aus NEERACH
      01.01.2017
      Simon Ammann nimmt keinem Jungen den Startplatz weg und solange das so ist, kann er von mir aus so noch so lange Springen wie er will. Zudem muss er sich ja wie alle anderen sportlich qualifizieren. Sie dürfen ja bei seinem Sprung wegschauen.
  • Benjamin  Zürcher 01.01.2017
    Wo liegt das Problem? Ammann soll und darf solange weiterspringen wie er will! Da geht es nicht darum den Abgang verpasst zu haben, sondern darum, dass er solange er noch Freude am Skispringen hat einfach weiterspringen darf. Egal wie gut er mal war und jetzt ist. Aber wir hier in der Schweiz mögen ihm das natürlich nicht gönnen und motzen, dass er doch zurücktreten sollte, da er den Abgang sowieso schon verpasst hat. Lasst ihn einfach das machen, was er möchte.
    • Tashunka  Blue aus Watt
      01.01.2017
      Also Herr Zürcher..Ammann war ein sehr guter Skispringer ...WAR.
      Ihre Frage wo nun das Problem liege. Meine Antwort: Wenn ein Leichtathlet unter 10 Sekunden gelaufen ist und nach Jahren seiner Erfolge nun nur noch über 11 Sekunden läuft...kann er gar nicht mehr an Internationalen Wettkämpfe starten...Also startet der Athlet nicht mehr, und hört auf!!! Und Ammann???
    • Benjamin  Zürcher 01.01.2017
      Und Ammann ist gerade noch gut genug, um zu den besten 50 zu gehören. Also darf er weiterspringen im Weltcup und darf weiterhin seiner Passion nachgehen. Und dagegen haben weder sie, noch ich, noch sonst wer was einzuwenden. Und auch wenn er jede Quali verpassen würde, soll er weiterspringen, bis er selbst genug hat.
    • Rocco  Martignoni , via Facebook 02.01.2017
      Nichts dagegen wenn er auf eigenen Rechnung mit macht.