Start zur Tournee mit nur einem Schweizer Simi verliert zehn Meter – und landet miserabel

Simon Ammann qualifiziert sich als einziger Schweizer für das erste Springen der prestigeträchtigen Vierschanzentournee in Oberstdorf.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Weltcup-Pause für Ammann Simi macht Papa-Ferien
2 Nach Triumph in Bischofshofen (Ö) Kamil Stoch gewinnt die...
3 Zum dritten Mal gescheitert Ammann auch in Innsbruck nicht im Final

Sport

Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

Erfreuliches passiert an der Oberstdorfer Schattenberg-Schanze auf. Die 14'200 Zuschauer sind Weltrekord für ein Quali-Springen der Tournee. Nicht gebrochen wird der Schanzenrekord, den von Sigurd Pettersen mit 143,5 m. Der Norweger hat ihn 2003 aufgestellt!

Simi auf Rang 29

Die Qualifikation gewinnt der Weltcup-Gesamtzweite Daniel André Tande (No) mit der Bestweite von 139 m. Simon Ammann (29.) – wird durchwegs mit einer 16 benotet – verliert zehn Meter auf die besten Flieger, landet erneut wacklig. Er trifft im K.o.-Durchgang vom Freitag auf den Slowenen Jurij Tepes. Ein Weiterkommen (Finale der besten 30) ist fraglich. Sein Teamkollege Gabriel Karlen (22) hüpft 121 Meter. Damit scheidet er aus, kann das Springen am TV miterleben.

Domen Prevc landet früh

Im Vorjahr hiess das Duell bei der Tournee Severin Freund gegen Peter Prevc. Das Duo dominierte, der Slowene gewann. Jetzt ist die Liste der Favoriten der länger, der Sieger schwerer zu tippen. Aber mit Domen wird wieder ein Prevc hoch gehandelt. In der heutigen Qualifikation kommt der vierfache Saisonsieger Domen Prevc aber noch nicht auf Hochtouren. Der slowenische Weitenjäger landet bei lediglich 124 m. 

Nimmermüder Kasai

Vor dem ersten Bewerb gibt es eigentlich nur eine Konstante: Der Japaner Noriaki Kasai ist jetzt 44, immer noch rank und schlank mit einem Fluggewicht von 58,9 Kilogramm. Er springt seine 26. Tournee! Das Geheimnis seiner ewigen Jugend? «Das Geheimnis steckt in mir drin», lacht er. «Vielleicht muss man mich aufschneiden und eine Autopsie durchführen.»  

Publiziert am 29.12.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

4 Kommentare
  • Franz  Steiger 29.12.2016
    Jetzt lasst doch den Simon Amman mal in Ruhe. Vielleicht haben ja alle recht, die sagen, dass es das rechtzeitige Karriereende verpasst hat, aber das hätte man auch einem 35-jährigen Noriaki Kasai sagen können. Jahrelang sprang der Japaner hinterher und ihm wars egal. Heute ist er der älteste Weltcupsieger - mit Abstand. Skispringen ist Kopfsache und keine Frage des Alters. Zudem kommt niemand nach, also lasst Ammann springen, solange er Lust hat. Er nimmt sicherlich niemandem den Platz weg.
  • Thomas  Zürcher 29.12.2016
    Das Simi einer der besten Skispringer aller Zeiten ist das wissen wir.Der vierfache Olympiasieger und Weltmeister war jahrelang unbestritten "der Herr der Lüfte".Das der Schweizer im Herbst seiner Karriere angekommen ist mit seinen 35 Jahren und nicht mehr vollstes
    Risiko bei jedem Sprung eingeht ist verständlich.Immerhin ist jetzt Simi Familienvater und trägt Verantwortung auch der schwere Sturz im letzten Jahr hat sicherlich Spuren hinterlassen.Wünsche Simi ein"happy landing"in dieser Saison.
  • Roger  Hausherr 29.12.2016
    Simon Ammann, einer der den Abschied vom Spitzensport verpasst hat. Schade, aber nach der Tournee wäre es dringend zu empfehlen. Und dass er mit 36 noch immer nicht richtig landen kann, ist schon schwach und kaum zu glauben. Gerade wenn die Weiten nicht mehr stimmen. Besser jetzt als wenn er sich nicht mehr unter den besten 30 befindet.
  • H.   Heller aus Zürich
    29.12.2016
    Übung abbrechen, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Der Verband würde das Geld besser in andere Sportarten investieren. Oder aber ein junges, hungriges Team aufbauen und alle Trainer entlassen, die taugen alle nichts. Simi würdig verabschieden, aber keinesfalls als Berater einstellen.