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Nach acht Jahren als Aktiver und sechs als Servicemann für den ÖSV und Swiss-Ski fühlt sich Gerhard Hofer ausgebrannt. «Ich habe genug von der ständigen Reiserei», sagt der Österreicher. In der zu Ende gehenden Saison sei er ganze 18 Tage daheim gewesen.
«Gatsch» schaltet ein Timeout ein und zieht sich auf eine Alp im Salzburger Land zurück. «Ausser Kühe zählen werde ich dort nichts tun», sagt der Charakterkopf und Lebemann.
Berni Schödler, der Gary Furrer nach elf Jahren als Chef ablöst, bearbeitet Hofer, nach seiner Auszeit für den nächsten Winter zurückzukehren. Der Schwerarbeiter und leidenschaftliche Tüftler will sich erst nach der Rückkehr von der Alp entscheiden.
«Ich wäre schon motiviert, den Weg mit Simon und Andreas (Küttel) zu Ende zu gehen. Aber mir fehlen die Ideen, wie wir im Materialbereich noch besser werden können. Ich spüre langsam eine gewisse Betriebsblindheit.»
Unabhängig von der Zukunft des «Älplers» ist für Swiss-Ski die Zeit gekommen, einen Nachfolger aufzubauen.