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«Der Standard»: «Ammann hatte seinen Qualifikationssprung mit Absicht glorios verhaut, hatte quasi nach dem Strohhalm gegriffen, möglicherweise bessere Verhältnisse vorzufinden… Die Rechnung ging nahezu perfekt auf...»
«Die Presse»: «Bischofshofen war in Wallung. Die Partyzone rund um die Schanze kochte, schon von Weitem waren die berüchtigten Glühwein- und Bier-Duftwolken zu erschnuppern. Wer es nicht mehr riechen konnte, der hatte schon eine Fahne.»
«Österreich»: «Doch was war mit den Österreichern los? Die zeigten Nerven! Die Folge: Ahonen und Ammann rückten schon in Durchgang eins gefährlich nahe an den Tournee-Leader Kofler heran… Auf einmal wackelte auch der schon sicher geglaubte rot-weiss-rote Tournee-Sieg.»
«Die Krone»: «Nur noch Olympiasieger Ammann konnte als Letzter auf dem Zitterbalken den grössten Triumph des Tiroler Feschaks verhindern. Mit 131,5 m flog «Simi» aber am Tagessieg (3.) und Tournee-Podest (5.) vorbei… Das mit 25 000 Zuschauern ausverkaufte Naturstadion verwandelte sich in ein rot-weiss-rotes Jubelmeer.»
«Kurier»: «Heute, wenige Monate nach dem Rücktritt von Hermann Maier, scheint die Zeit schon wieder reif für die nächste rot-weiss-rote Generation von Superstars. Alles schwärmt für die Adler…»
«Tiroler Tageszeitung»: «Es hätte der Abend des Gregor Schlierenzauer werden können, aus Sicht mancher Experten sogar werden müssen…. Nach dem zweiten Durchgang flossen Tränen. Schlierenzauer hatte es wieder einmal nicht geschafft…»
«Kleine Zeitung»: «Nach dem ersten Durchgang stand quasi alles auf dem Kopf. Das Schweizer Schlitzohr Ammann, in der Qualifikation absichtlich kürzer gesprungen, um im Finale bei möglicherweise besseren Bedingungen (das war dann auch der Fall) weit vor den anderen Favoriten springen zu können, knallte einen 136-m-Satz in den Auslauf. Daran zerbrach die Konkurrenz…»