Unser Olympia-Held kann noch weiter fliegen "Mir wurde schwarz vor Augen"

  • Publiziert: 12.05.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Marcel W. Perren

Unglaublich, aber wahr: Simon Ammann flog am Dienstag in Buochs viel länger und weiter als bei den Olympischen Spielen in Vancouver!

So kaputt hat man unseren Überflieger nach einer geglückten Landung noch nie erlebt – der vierfache Skisprung-Olympiasieger aus dem Toggenburg hätte nach dem halbstündigen Patrouillenflug mit dem Breitling-Jet-Team beinahe die Kotztüte entjungfert!

«Das war etwas vom Heftigsten, was ich bis jetzt erlebt habe», resümierte Simon mit einem käsebleichen Gesicht. Kunststück: Das Jet-Team, welches aus sieben ehemaligen Piloten der französischen Luftwaffe besteht, servierte dem «Vogelmenschen Simi» das volle Kunstflug-Programm!

Ammann: «Die G-Belastung war phasenweise derart krass, dass mir für ein paar Sekunden richtig schwarz vor den Augen war. Ich hatte ein regelrechtes Blackout. Und die letzten zehn Minuten musste ich wirklich hart kämpfen. Trotzdem war das eine richtig geile Erfahrung, ich würde jederzeit wieder in einen solchen Flieger einsteigen.»

Simon strebt sogar den Wechsel von Passagier- auf den Pilotensitz an: «Ich möchte in diesem Sommer die Lizenz für einmotorige Propellerflieger erwerben. Wenn alles klappt, werde ich in den nächsten Wochen diese Ausbildung in Angriff nehmen.»

Im letzten Sommer hat der 28-Jährige bereits das Fallschirmbrevet geschafft.

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