Platz 24 in Engelberg Ammann mit Horrorlandungen im Final

Den gut 3000 Zuschauern an der Titlis-Schanze stockt der Atem. Simon Ammann landet im Finale auf 131 Meter – und stürzt beinahe kopfüber. Das Springen beendet er auf Platz 24. Das ist besser als auch schon.

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Der Fall ist klar. Keiner fliegt besser als der 17-jährige Domen Prevc. Keiner kann ihn schlagen – ausser der Wind tut es. Wie am Samstag. Als er hinter Michael Hyböck (gestern Sechster) Zweiter wird. Beim zweiten Weltcup spielt ist der Wind kein Spielverderber mehr – der Slowene holt überlegen seinen vierten Weltcupsieg der Saison. Und stellt mit 144 Meter gleich auch einen neuen Schanzenrekord auf.

Aus Schweizer Sicht gibt es kein zweites Debakel. Und doch sind die Schweizer Skispringer weit weg von einem «normalen Ergebnis» in den Top 20. Was läuft da falsch? Sind Simon Ammann & Co. nicht mehr trainierbar –  oder finden die Trainer Ronny Hornschuh (Chef), Roger Kamber (Assistent) sowie Disziplinenchef Berni Schödler keinen Zugang zu den flügellahmen und äusserst sensiblen Hüpfern?

Zweimal in Serie war Simon Ammann (35) bereits im ersten Durchgang gescheitert. Diesmal landet der Vierfach-Olympiasieger Simon Amann (35) mit seinen Weiten (133,5/131,5 m) im Mittelfeld. Mit seinen miserablen Noten (jeweils 52,5) ist er aber abgeschlagen Letzter der 30 Finalteilnehmer. Bei seinem Fast-Sturz gibt ihm ein Punktrichter gar eine beschämende 15 (bestnote wäre 20). «Die Landung war kritisch» gibt Simi zu. «Aber wenn es keinen Neuschnee hat, ist das kein Problem. Das beschäftigt mich nicht so sehr.»

Publiziert am 18.12.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017
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