Schweizer Sieg beim Skicross-Spektakel Detraz, der neue «Gigi vo Arosa»

Nicht Val-Thorens-Sieger Alex Fiva, auch nicht der routinierte Armin Niederer. Beim Flutlicht-Spektakel der Skicrosser wird Romain Detraz (23) der neue «Gigi vo Arosa».

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Er steht zum allerersten Mal überhaupt in einem Weltcup-Final. Doch nervös machen lässt sich der Waadtländer Romain Detraz deswegen überhaupt nicht. Nicht einmal Frankreichs Olympiasieger Jean Fréderic Chapuis kann ihn am Triumph hindern. Detraz folgt damit dem legendären Song von Ines Torelli «Gigi vo Arosa» – den Text aus dem Jahr 1975 kennt er mit Sicherheit genau so wenig, wie er im Voraus an seinen Exploit geglaubt hat. «Am Morgen beim Aufstehen habe ich nicht einmal von so etwas geträumt», sagt er. Sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis war zuvor ein 27. Rang.

Der «Schiiss–Franzose» Armin Niederer fiel am Wochenende in Val Thorens (Fr) vor allem mit seinem verbalen Rundumschlag gegen die Gastgeber auf. Niederer hat sich zwar für seinen Ausrutscher entschuldigt, doch beim Nachtspektakel in Arosa kann der 29-Jährige aus Klosters seinen Salat mit French Dressing in der Ski-Hütte vorzeitig bestellen. Niederer wird in seinem Achtelfinal-Lauf Letzter und scheidet sang- und klanglos aus. Alex Fiva ergehts darauf im Halbfinal nicht besser. Im kleinen Final wird auch er von einem Schweden auf den Schlussplatz verdrängt. Aber Fiva lästert nicht über die «Schiiss-Schwede».

Auch Fanny Smith kann beim Heim-Weltcup nicht an ihren zweiten Platz von Val Thorens anknüpfen, schliesslich schiessen sich auch nicht in jedem Rennen zwei vor ihr liegende Schwedinnen gegenseitig ab. Das tun diese dann erst im Halbfinal, wo Smith schon nicht mehr dabei ist. Fanny konnte Niederer nach ihrem Viertelfinal beim Salat-Essen also früh Gesellschaft leisten. Auch sie wurde in ihrer Serie Letzte.

Der Sieg bei den Frauen geht an Marielle Thompson (Ka). Nach dem Sprint von Val Thorens am Freitag schon ihr zweiter Saison-Triumph.

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016
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