Van der Graaff sauer nach Sprint-Crash «Sie ist schon vorher rumgestolpert!»

Die Schweizer scheitern im Davos-Sprint allesamt spätestens im Viertelfinal. Bitter ist das Out vor allem für Laurien van der Graaff.

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Nach dem Prolog-Out von Dario Cologna ruhen in Davos die Sprint-Hoffnungen auf Laurien van der Graaff. Sie zeigt eine starke Qualifikation, ist auch im Viertelfinal gut unterwegs. Doch dann macht ihr eine Schwedin einen Strich durch die Rechnung.

Jennie Öberg stürzt und reisst Laurien mit ins Elend. Van der Graaff ist in der Folge chancenlos. Als sie die Ziellinie überquert, schlägt sie wütend den Stock auf den Boden. «Am Anfang überwog der Ärger, jetzt ist es einfach nur noch enttäuschend. So auszuscheiden, tut weh», sagt die Davoserin.

Angesprochen auf Öberg, kommt der Ärger aber wieder hoch. «Sie ist schon vorher rumgestolpert. Sie hat mich schon zuvor gestossen. Dann lässt sie sich raustreiben und läuft mir über die Ski. Das kann man nicht machen!»

Van der Graaff ist der Meinung, dass Öberg so oder so hätte disqualifiziert werden müssen. Auch wenn ihr das nichts bringt. Eine Entschuldigung gabs auch nicht. «Sie ist davongelaufen», ärgert sich Van der Graaff. Versöhnlich fügt sie an: «Aber im Sprint können solche Sachen passieren. Ich mag sie jetzt nicht weniger oder mehr als vorher.»

Neben Van der Graaff scheiden auch Nadine Fähndrich, Jovian Hediger und Roman Furger in den Viertelfinals aus. Letzterer sorgt für das erfreulichste Schweizer Ergebnis. Anders als Cologna schafft er die Viertelfinal-Quali trotz des 30ers vom Vortag in den Beinen. «Den 30er spürt man schon länger. Deshalb habe ich das nicht erwartet», sagt Furger.

Der Sieg in Davos geht an den Russen Sergei Ustjugow vor den beiden Norwegern Finn Haagen Krogh und Sindre Bjoernestad Skar. Einen norwegischen Doppelsieg gibt es bei den Frauen. Maiken Caspersen Falla siegt vor Ingvild Flugstad Östberg und der Schwedin Hanna Falk.

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016
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