Bei Verfolgung in Oberstdorf Cologna verpasst Podest haarscharf!

Nach dem Podestplatz im Skiathlon vom Dienstag läuft Dario Cologna in der Verfolgung ganz knapp am Treppchen vorbei und wird Vierter. Der Sieger heisst erneut Sergej Ustjugow.

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Beinahe wieder ein Podestplatz!

Dario Cologna läuft am Dienstag im Skiathlon auf Platz 3, zum ersten Mal seit einem Jahr steht er wieder auf dem Podest.

In den 15 km Verfolgung tags darauf fehlen ihm dann nur ein paar Wimpernschläge, um erneut aufs Treppchen zu steigen. Cologna, der beinahe das ganze Rennen mit Alex Harvey läuft, muss sich dem Kanadier im Sprint geschlagen geben und landet auf Platz 4 – mit 1:09,6 Minuten Rückstand auf den Russen Sergei Ustjugow.

«Das fuchst mich nicht so sehr. Ich sehe heute nur Positives», sagt Cologna. «Ich habe Zeit gut machen können. Und ich war schneller als die beiden an der Spitze.» Tatsächlich. Sundby nimmt er über 23 Sekunden ab. Cologna läuft die fünftschnellste Zeit des Tages. Und das obwohl er wie die Schnellsten hinter ihn nicht in einer grossen Gruppe unterwegs ist.

Wegen der grossen Hypothek am Start ist Cologna aber natürlich chancenlos auf den Sieg. Den sichert sich Ustjugow. Der Russe gewinnt also als erster Läufer überhaupt alle ersten vier Etappen der Tour de Ski. Er verweist Martin Johnsrud Sundbi mit 37,2 Sekunden Vorsprung auf Platz 2.

Für den Rest der Tour schöpft Dario Mut. «Wichtig war, das ich die Lücke nach hinten vergrössern konnte. In den letzte drei Rennen kann sicher noch viel passieren.» Auch nach vorne, ist sich Cologna sicher.

Denn auch wenn er nach den Rennen sehr stark hustet diese Tage, fühlt sich der 30-Jährige fit. «Es ist eher oberflächlich», schiebt er zwischen zwei Hustenanfällen ein. «Die Hauptsache ist, dass es mich in der Nacht nicht stört. Und bisher schlafe ich noch sehr gut.»

Weiter geht es mit der Tour am Freitag in Toblach (It) mit einem Einzelstartrennen im Skating über 10 km. (S. M./wst)

Publiziert am 04.01.2017 | Aktualisiert am 07.01.2017
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6 Kommentare
  • Chrigel  Neff aus St. Gallen
    04.01.2017
    Das anständiger Schweizer Syndrom, das auch schon Schurter bei der vorletzten Olympiade zum Verhängnis gegen Absalom wurde: Hätte Dario in der Kurve konsequent zugemacht, hätte der Kanadier ihn nicht wahrscheinlich nicht gepackt.
    • Arthur  Zwahlen aus Graubünden
      05.01.2017
      Wenn ich mich nicht irre hat Schurter in London gegen Kulhany, nicht gegen Absalon verloren.
  • Hans  Keller aus St. Gallen
    04.01.2017
    Zum wievielten Male lässt sich Cologna auf der Innenspur überspurten?
    Merken den das nicht mal die Trainer? Unglaublich!
    • Roland  Fischer aus Reinach
      04.01.2017
      Das stimmt absolut. Athletisch halten Damen wie Herren mit der Weltspitze mit, im taktischen Bereich haben sie noch enorm Potential nach oben. Ist wirklich unglaublich, dass das der Trainerstab nicht sieht...
  • Arthur  Zwahlen aus Graubünden
    04.01.2017
    Irgendwie finde ich die Auswertung des Rennen falsch. Es ist richtig, dass der Russe vor allen starten kann und in der Gesamtwertung führt. Aber ein Einzelrennen zu gewinnen, indem mit Vorsprung gestartet wird, ist es nicht fair. Der heutige Rennen sollte nach den von den einzelnen Athlenen heute gelaufenen Zeiten ausgewertet werden.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    04.01.2017
    Alles okay...Dario Cologna weiss was er macht ,und machen kann.
    Das ist schon mal gut. Weiter so.
    Apropos Ustjugow...und viele andere Langläufer, sind sie Dopingsauber?