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«Am Sonntag habe ich erstmals etwas gespürt», erzählt Meier. Nachdem die Schmerzen schlimmer geworden sind, legt sie am Dienstag eine Pause ein und lässt sich vom Arzt eine Spritze geben. Nach ein paar Runden auf dem Eis muss sie einsehen, dass ein Start in Oberstdorf keinen Sinn macht.
«Es ist ein blödes Timing», sagt die EM-Zweite von 2007 und 2008. «Ich bin mega enttäuscht, denn ich bin recht gut in Form gekommen. Glücklicherweise habe ich an den WM teilgenommen.» Dort hatte sie ihren Olympia-Startplatz geholt.
Zudem hätte Meier gerne die Programme gezeigt, um wichtige Rückschlüsse zu gewinnen. Das Kurzprogramm, einen Samba, hat sie beibehalten, die Kür läuft sie neu zu «Romeo und Julia»-Kompositionen. Sie habe sich gefreut, wieder einmal wettkampfmässig zu laufen, erklärt die Zürcher Unterländerin. Trotzdem versuche sie nun, sich nicht allzu stark runterziehen zu lassen.
Fraglich ist auch Meiers Teilnahme am Japan Open in Saitama (3./4. Oktober). «Ich muss von Tag zu Tag schauen», erklärt die siebenfache Schweizer Meisterin.
Auch die Eistänzer Leonie Krail / Oscar Peter fehlen in Oberstdorf. Sie entschlossen sich kurzfristig, auf einen Start zu verzichten. Für sie wäre es die letzte Chance gewesen, einen Olympia-Quotenplatz zu erreichen. Damit reduzieren sich die Schweizer Wettkämpfer im Oberallgäu auf Stéphane Lambiel, der sein Comeback gibt, und das Paarlauf-Duo Anais Morand / Antoine Dorsaz. (si)
Das Lachen ist Sarah Meier vergangen. Schon wieder verletzt.- RDB