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Das Abschneiden von Meier – sie war die drittbeste Europäerin – ist angesichts der Umstände als ausserordentlich zu bezeichnen. Am Morgen vor der Kür hatte die 24-jährige Bülacherin gar ans Aufgeben gedacht, weil sie im Training aufgrund der zurückgekehrten Schmerzen überhaupt nichts hatte machen können.
Dennoch stand sie in ihrer Kür – wegen der Diskushernie und den Hüftproblemen hatte sie auf die in der Saison zuvor gelaufene zurückgegriffen – vier Dreifache. Der einzig grössere Fehler unterlief ihr beim zweiten Dreifach-Salchow, den sie nur einfach sprang.
Sarahs Kampf hat sich ausbezahlt
Meier erhielt für ihren Auftritt 105,01 Punkte – die persönliche Bestleistung beträgt 113,00. Im Totalen kam sie auf 163,37 (PB 171,88). Mit Rang 9 sicherte die Zürcher Unterländerin der Schweiz zwei Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver. Allerdings dürfte der zweite Platz kaum vergeben werden. «Das ganze Kämpfen hat sich ausbezahlt. Nun ist etwas zurückgekommen», sagte Meier überglücklich. (Si/sme)