Daheim bei Santa-Caterina-Held Innerhofer «Der verrückteste Tag meines Lebens»

Kein anderer Ski-Star sorgte mit einem 4. Rang für so viel Furore wie «the Italian Stallion» Christof Innerhofer vor zwölf Monaten in Santa Caterina.

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Christof Innerhofer sitzt entspannt in seiner schmucken Eigentumswohnung in Gais bei Bruneck. Auf dem riesigen TV-Monitor des grössten Womanizers im alpinen Ski-Zirkus flimmern bezeichnenderweise Bilder von einem Frauen-Slalom. Der Italiener freut sich auf die Fahrt einer Schwedin. «Frida Hansdotter ist für mich die schönste Frau im Weltcup», hält der Super-G-Weltmeister von 2011 mit seinem spitzbübischen Grinsen fest.

Die Wände in seiner gemütlichen Stube sind aber nicht mit Bildern von hübschen Frauen tapeziert, der bekennende Junggeselle stellt in seinem Reich ausschliesslich Fotos seiner Alpin-Sternstunden aus.

Auf die Bilder, die ihn mit seinen WM- und Olympia-Medaillen zeigen, ist der Lauberhornsieger von 2013 besonders stolz. Die spektakulärste Momentaufnahme seiner Karriere sucht man in der «Casa Innerhofer» aber ver­gebens – ein Bild von der letzten Abfahrt in Santa Caterina, als er mit 140 Sachen in ein Tor donnert und danach die Torstange rund 30 Sekunden hinterherzieht. Die orange Torflagge klebt bis zur Zieldurchfahrt an seiner Brille. Trotz dieses Handicaps verfehlt er das Podest als Vierter nur um sieben Hundertstel. «In meiner Wohnung hänge ich ausschliesslich die Bilder der schönsten Tage meiner Karriere auf. In Santa Caterina habe ich den verrücktesten Tag meiner bisherigen Laufbahn erlebt.»

Für das Image von Italiens Abfahrts-Hengst war diese verrückte Szene aber wertvoller als ein Weltcupsieg. «Bis zu jenem Tag haben mich viele Leute als Schönling und Softie wahrgenommen. Aber seit Santa Caterina 2015 wissen die meisten Skifans, dass ich ordentlich einstecken kann und nie aufgebe.»

Gestern kehrt Innerhofer in eindrücklicher Manier zurück auf die Santa-Caterina-Abfahrt, wo der weiteste Sprung jetzt «Salto Innerhofer» heisst. Trotz einer entzündeten Patellasehne zaubert er eine überragende Trainingsbestzeit auf die wohl eisigste Piste des gesamten Weltcups.

Publiziert am 26.12.2016 | Aktualisiert am 27.12.2016
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1 Kommentare
  • Mike  Müller aus Zürich
    27.12.2016
    Was, für die Frauenwelt soll der «Hühnerhofer» der grösste Womanizer im Skizirkus sein? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ganz abgesehen von seiner sehr unangenehmen Stimme........