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Im ersten Lauf haben die drei Mannschaften nach mässigen Start-Zeiten Mühe mit der Schlüsselstelle bekundet; auf der Geraden im Mittelteil kommen die Schlitten zu stark ins Schlingern und der Kontakt zu den Spitzen-Leuten geht verloren.
Tröstlich ist aus Schweizer Sicht, dass sich alle Piloten mit ihren zweiten Fahrten steigern konnten. Nationaltrainerin Françoise Burdet zieht aus dieser Tatsache viel Positives: «Es ist erfreulich, dass die Jungs Kampfgeist gezeigt haben.» Schweizer Meister Gregor Baumann könnte bei idealem Renn-Verlauf in der Entscheidung vom Sonntag noch in den Bereich des 6. Ranges vorstossen und sein bestes Weltcup-Ergebnis egalisieren.
Beat Hefti kommt mit dem grossen Schlitten nicht so gut zurecht wie mit dem kleinen. Und weil bei ihm im Vierer die Start-Zeiten bedeutend schwächer sind, zählt er in der «Königsklasse» nicht zum engsten Favoritenkreis. Der Appenzeller, der im Zweier eine WM-Medaille nur knapp verpasste, muss gar um die angestrebte Top-Ten-Klassierung bangen.
WM-Debütant Rico Peter fightet noch um die Teilnahme am vierten und letzten Durchgang. Zu diesem Final-Lauf sind nur die besten 20 zugelassen. Dem Aargauer fehlen momentan bloss vier Hundertstelsekunden zur Qualifikation für die Endausmarchung.
An der Spitze zeichnet sich ein Heimsieg ab. Der bislang souveräne Halbzeit-Führende Manuel Machata, der aktuelle Shooting-Star der Szene, stammt ebenso aus der Region Berchtesgaden/Königssee wie der Zweite Karl Angerer, der 22 Hundertstel Rückstand aufweist. Den 3. Rang nimmt der Russe Alexander Subkow ein, der vor einer Woche den WM-Titel im Zweier holte. Der amerikanische Olympiasieger Steven Holcomb ist Vierter.
Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften auf deutschem Boden scheinen der Schweiz nicht mehr zu liegen. Dem SBSV drohen medaillenlose Titelkämpfe – wie man sie am bayrischen Königssee schon 2004 sowie 2008 im sächsischen Altenberg erlebt hat. (Si/rae)
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Schon im Zweier WM-Podest verpasst: Beat Hefti und Thomas Lamparter. (AP)