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Gut möglich, dass die Schweiz in Turin zwischen dem 10. und 28. Februar in 14 Sportarten auf Medaillenjagd geht, Diplome holt oder unter frei nach dem Motto «mitmachen ist wichtiger als siegen» vertreten ist.
Snowboard
In keiner anderen Sportart ist die Schweiz in der Weltspitze so stark vertreten (4 Startplätze pro Disziplin). Qualifiziert haben sich bei den Männern: Philippe und Simon Schoch, Heinz Inniger, Gilles Jaquet, Marc Iselin (Alpin), Markus Keller, Gian Simmen (Halfpipe), Ueli Kestenholz, Marco Huser (Halfpipe). Frauen: Daniel Meuli, Ursula Bruhin, Fränzi Kohli (Alpin), Manuela Pesko, Andrea Schuler (Halfpipe), Mellie Francon, Olivia Nobs (Boardercross). Hoffnungen machen sich noch Fredi Kalbermatten (Halfpipe) und Tanja Frieden (Boardercross). Medaillenchancen: Gross, wenn nicht schon Pflicht!
Skeleton
Gregor Stähli und Maya Pedersen-Bieri gehören zu den Gold-Favoriten. Tanja Morel braucht noch einen Topten-Platz. Medaillenchancen: Gross.
Eiskunstlauf
Weltmeister Stéphane Lambiel gehört zu den Medaillen-Anwärtern, Sarah Meier nähert sich der Weltspitze. Jamal Othman kanns an der EM (14.-21.1.) noch packen. Medaillenchancen: Gross.
Bob
Fix dabei: Martin Annen (mit Beat Hefti, Thomas Lamparter und Cédric Grand). Müssen Quali noch bestätigen: Ivo Rüegg (Roman Handschin, Andy Gees, Christian Aebli) sowie die Frauen-Pilotinnen Maya Bamert und Sabina Hafner. Medaillenchancen: Intakt.
Skispringen
Fix: Andreas Küttel, Simon Ammann, Michael Möllinger. Fürs Teamspringen wird auch Guido Landert mitgenommen. Medaillenchancen: Intakt.
Curling
Die Männer und Skip Ralph Stöckli (St. Galler Bär) und die Frauen um Mirjam Ott (Flims) überzeugten an der EM. Medaillenchancen: Intakt.
Freestyle
Renato Ulrich, Thomas Lambert und Christian Müller bei den Männern haben die Kriterien erfüllt, bei den Frauen Weltklasse-Springerin Evelyne Leu und Manuela Müller. Martin Wälti und Andreas Isoz liebäugeln noch mit Turin. Medaillenchancen: Intakt.
Ski
Verrückt, aber wahr: Noch niemand hat die Selektions-Kriterien zu hundert Prozent erfüllt (Topresultate sind auch im Januar gefordert). Mit einer Nominierung dürfen rechnen bei den Männern: Ambrosi Hoffmann, Tobias Grünenfelder, Bruno Kernen, Didier Défago, Didier Cuche, Silvan Zurbriggen. Frauen: Nadia Styger (einzige Schweizer Siegerin in diesem Winter), Sylviane Berthod, Fränzi Aufdenblatten. Hoffen dürfen: Marc Berthod, Daniel Albrecht, Marc Gini sowie Sonja Nef, Cathérine Borghi, Rabea Grand. Medaillenchancen: Intakt, aber es braucht einen Exploit.
Eishockey
Das Männer- und Frauenteam ist dabei. Die definitiven Kader müssen erst kurz vor Beginn der Spiele bekannt gegeben werden. Medaillenchancen: Gering.
Rodeln
Martina Kocher erfüllte Sleketionskriterien, Stefan Höhener benötigt noch einen Rang unter den ersten acht. Medaillenchancen: Gering.
Langlauf
Die Selektionskriterien haben bei den Männern erfüllt: Reto Burgermeister, Christoph Eigenmann, die Staffel (Burgermeister, Stebler, Bundi, Fischer). Frauen: Laurent Rochat. Bestätigung fehlt noch bei den Männern: Peter von Allmen, Gion Andrea Bundi (Einzel). Frauen: Seraina Mischol, Staffel. Medaillenchancen: Ein Exploit wie 2002 in Salt Lake City mit Frauen-Bronze in der Staffel ist nicht zu erwarten.
Nordische Kombination
Nur Ivan Rieder erfüllte bisher die Selektions-Kriterien ganz. Hoffen dürfen: Jan Schmid, Andreas und Seppi Hurscheler, Ronny Heer. Medaillenchancen: Keine.
Biathlon
Simon Hallenbarter hats geschafft. Matthias Simmen braucht noch ein Resultat. Medaillenchancen: Keine.
Short-Track
Sascha Lauber und David Grossenbacher brauchen an der EM vom kommenden Wochenende einen Topten-Platz. Medaillenchancen: Keine.