WADA-Bericht offenbart Rekordhoch Noch nie wurde im Sport soviel gedopt

3809 Sportler wurden 2015 positiv auf eine verbotene Substanz getestet – Rekord. Die meisten Dopingsünder finden sich beim Gewichtheben.

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Der Dopingmissbrauch im Sport nimmt weiter kein Ende. Wie ein Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur enthüllt, sind im vergangenen Jahr 3809 positive Proben gezählt worden, 2014 warens noch 3153. Aber auch die Gesamtzahl der Tests ist gestiegen: waren es 2014 noch 283.304, sind es 2015 bereits 303.369 – eine Steigerung um 7 Prozent.

«Die Genauigkeit bei den Tests ist das entscheidende Werkzeug, um einem sauberen Sport und einem fairen Wettbewerb immer näher zu kommen», sagte dazu der kürzlich wiedergewählte WADA-Präsident Craig Reedie. 

Die meisten Doping-Tests mussten Fussballer über sich ergehen lassen – nämlich  32.362 Proben wobei lediglich 160 positiv ausgefallen sind. Anders bei den Gewichthebern: 272 von 10.262 getesteten Sportlern haben gedopt. (aho)

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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3 Kommentare
  • Ivo  Steinmann aus Zürich
    26.11.2016
    Mich würde die Zahl relative Anzahl Tests pro Sportart interessieren und nicht die absolute Zahl. Da viele Fussball spielen, gibt es dort absolut wohl auch am meisten Kontrollen. Ich bezweifle aber, dass es verhältnismässig am meisten sind.
  • Walter  Krebs 25.11.2016
    Drogenteste machen ist das eine. Die Richtigen testen ist das andere. Meines Erachtens muss nicht die breite Masse getestet werden, sondern die Dauergewinner, welche kontinuierlich Höchstleistungen erbringen. Solange es charakterlose Leute gibt, die für sehr viel Geld mithelfen zu betrügen, wird gedopt werden. Betrüger dürfen nicht mit Glace-Handschuhen angefasst werden, sie müssen lebenslänglich gesperrt werden. W. Krebs, Bern

  • Thomas  Zürcher 25.11.2016
    Was macht der Sportler nicht alles für Ruhm und Ehre!"Höher, schneller, weiter" – das ist das Motto jedes sportlichen Wettkampfs. Nirgendwo sonst zeigt sich unsere Leistungsgesellschaft so deutlich wie im Sport.Sponsoren, Trainer, aber oft auch Eltern machen Druck und wollen Erfolge sehen – schließlich wird ja viel Zeit und Geld investiert. Ein Sieg im Spitzensport bedeutet aber noch mehr als Ruhm und Ehre: nämlich bares Geld!Solange es Sport gibt, wird es auch Doping geben!