Um 0,3 Sekunden Schweizer mit Cologna im Team-Sprint out

  • Publiziert: 22.02.2010, Aktualisiert: 03.01.2012

WHISTLER – Das Schweizer Sprint-Team mit Dario Cologna und Eligius Tambornino verpasst die Finalqualifikation ganz knapp.

Ganz bitteres Aus für den «Rätoromanen-Express». Während Dario Cologna als Lokomotive sich in glänzender Form zeigt, in all seinen Runden der Schnellste ist, geht seinem Teamkollegen Eligius Tambornino förmlich die Luft aus.

Tambornino fällt nach seiner letzten Runde völlig erschöpft zusammen. Ein harmoser Sturz im Aufstieg hat den 23-Jährigen völlig aus dem Rhythmus geworfen, der Kraftaufwand ist am Ende zu gross.

Die Schweizer beenden ihren Halbfinal auf Platz sechs und verpassen die Finalqualifikation um ganze 0,3 Sekunden, werden von den Finnen vom letzten Finalplatz verdrängt.

Kurz nach dem Halbfinal-Lauf ist Cologna natürlich enttäuscht. Der Bündner Ausnahmeathlet merkt aber an: «Zum Team gehören halt immer zwei.»

Die anspruchsvolle Strecke ist nicht auf die Stärken von Sprinter Tambornino zugeschnitten. Mit einem zweiten Distanzläufer wäre heute wohl mehr für die Schweiz dringelegen.

Jetzt wird sich Goldjunge Cologna auf die Staffel (am Mittwoch) und vor allem auf das Finale mit dem 50er klassisch (am Sonntag) konzentrieren. (msc)

So lief der Halbfinal

++ Es ist jetzt klar. Die Schweizer verpassen die Finalqualifikation um 0,3 Sekunden. Schade.

++ Die weiteren Finalisten werden aufgrund ihrer Zeit ermittelt. Damit wären sicher Kasachstan und Italien als Lucky Loser weiter.

++ So, jetzt geht das grosse Rechnen los. Pro Halbfinal sind jeweils die ersten drei automatisch qualifiziert: Tschechien, USA, Frankreich aus dem ersten Halbfinal. Russland, Norwegen und Deutschland aus dem zweiten.

++ Jetzt müssen wir den zweiten Halbfinal abwarten. Eine kleine Chance hat die Schweiz noch. Es fragt sich aber, was mit Tambornino los ist. Der Teamkollege von Cologna ist nach seiner letzten Runde völlig erschöpft zusammengebrochen. Wir bleiben dran.

++ Nach dem ersten Halbfinal führen die Franzosen vor den USA und Italien.

++ Nein, es ist Platz 6. Der Weissrusse Leanid Karneyenka ist falsch eingebogen, hat im Zielraum die falsche Bahn gewählt...

++ Die Schweiz ist noch nicht draussen! Cologna zieht am Schweden vorbei ... die Schweiz schafft den 7. Platz ... damit sind die Finalchancen theoretisch noch intakt.

++ Tambornino liegt völlig erschöpft im Zielraum ... kann Cologna in der letzten Runde die Finalteilnahme sichern?

++ Cologna kann in der vierten Runde wieder die Führung für die Schweiz erarbeiten, Tambornino fällt aber in der fünften Runde wieder zurück ...

++ Tambornino fällt wieder zurück ... die Schweiz liegt nach Runde drei an letzter Stelle ...

++ Der zweite Wechsel ist erfolgt, Cologna hat der Schweiz die vorübergehende Führung erlaufen. Jetzt ist Tambornino wieder an der Reihe.

++ Pech für die Favoriten! Der Schwede Teodor Petersson stürzt!

++ Cologna schiebt sich im Feld nach vorne.

++ Die erste Runde ist vorbei, der Wechsel zu Cologna hat vervorragendend geklappt.

++ Tambornino ist nach 1,6 km vorne mit dabei.

++ Das Rennen ist eröffnet! Eligius Tambornino läuft die erste Runde.

++ Der rätoromanische Express steht bereit!

++ Die Schweizerinnen landen auf dem 9. Platz und verpassen die Finalteilnahme.

++ Herzlich willkommen, liebe Olympia-Fans, zum Langlauf Teamsprint der Männer. In wenigen Minuten gehts los. Noch sind die Frauen unterwegs.

Schweizer Frauen chancenlos

Auch die Schweizer Frauen haben die Finalteilnahme verpasst. Silvana Bucher und Bettina Gruber sind im Halbfinal chancenlos und belegen den letzten Rang in ihrer Serie.

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