
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Am Dienstag brachte unsere Nati aus 41 Schüssen gerade mal ein Tor zustande. Dieses Missverhältnis wurde nun korrigiert: aus 26 Schüssen gelangen 6 Tore.
Beeindruckend: Die Schweizer liessen die Scheibe laufen und hebelten die Weissrussen durch enormen Zug aufs Tor regelmässig aus den Angeln. Coach Ralph Krueger: «Gemäss dem Charakter unserer Mannschaft haben wir eine starke Reaktion gezeigt.»
Der gelungene offensive Auftritt wurde durch die starke physische Präsenz vor beiden Toren und in den Ecken noch verstärkt. Das Powerplay – am Dienstag noch ein absoluter Schwachpunkt – überzeugte durch zügige Passstafetten und bissige Abschlüsse.
Bei Wicks 3:0 in Überzahl stimmte vom Aufbau im eigenen Drittel über die Vorbereitung bis hin zum Abschluss alles. Bemängeln darf man eigentlich nur das Boxplay: beide Tore der Weissrussen fielen in Überzahl und aus kürzester Distanz.
Neben der klaren Leistungssteigerung und dem positiven Resultat zum Abschluss interessierte vor allem Ralph Kruegers Selektion für Olympia: Wegen der Verletzung von Goran Bezina (Bauchmuskelzerrung) wird die Nati mit drei Goalies, neun Verteidigern und zwölf Stürmern (siehe Aufgebot rechts) nach Vancouver reisen.
Das bedeutet, dass neben dem verletzten Kevin Romy (Rippenprellung) auch Paul Savary den letzten Cut nicht überstanden hat. Und die Verteidiger? Krueger: «Goran Bezina muss bis Sonntagabend voll belastbar sein, sonst muss er nach Hause.»
Kann Bezina bleiben, wird wohl SCB-Verteidiger Philippe Furrer nach Hause müssen.
Die Schweiz eröffnet das olympische Eishockey-Turnier am 16. Februar um 21 Uhr (MEZ) gegen die USA.