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Ronny Heer gehört im Springen von der Normalschanze bei wechselhaften Windverhältnissen nicht zu den Begünstigten. Vom 21. Zwischenrang aus darf er aber trotzdem noch auf eine einstellige Klassierung hoffen. Im 10-km-Langlauf mach der 29-jährige Luzerner wie erwartet viel Boden gut. Heer läuft im Whistler Olympic Park schliesslich als Elfter ein – mit 8,3 Sekunden Rückstand auf Rang 8 und ein Olympia-Diplom.
Die anderen drei Schweizer enttäuschen zum Teil schwer. Seppi Hurschler muss sich mit Rang 29 bescheiden. Für die Olympia-Debütanten Tim Hug (35.) und Tommy Schmid (40.) ist der Wettkampf im Prinzip schon nach dem Springen gelaufen.
Beim Springen ist es immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Zu den Athleten, die nicht im ersten Anlauf vom Balken gelassen werden können, gehört auch Ronny Heer. «Damit hatte ich kein Problem», sagte der 29-jährige Luzerner. «Die Verhältnisse waren bei mir aber schon zäh, weshalb ich mit meinem Sprung zufrieden bin.»
18 Jahre nach Fabrice Guy bei den Heimspielen in Albertville gewinnt wieder ein Franzose Olympia-Gold in der Nordischen Kombination. Mit Jason Lamy Chappuis setzt sich ein Favorit durch. Der Weltcup-Leader entscheidet den Spurt einer Vierergruppe vor dem Amerikaner Johnny Spillane und dem Italiener Alessandro Pittin für sich, die für ihr Land jeweils die erste Olympia-Medaille in der Kombination gewinnen. (Si/sme)