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Kurz nach der Landung in Vancouver wollte das Austria-Powerteam in Whistler Mountain erstmals die Olympiastrecke besichtigen. Die Österreicher waren bei diesem Vorhaben aber genau so erfolglos wie bei den letzten Weltcup-Abfahrten.
Eine Tafel mit der Aufschrift «Betreten streng verboten» bescherte Michael Walchhofer und Co. die erste bittere Olympia-Pille.
Austria-Trainer Andi Evers: «Wir hatten keine Chance. Die Volunteers, welche die Strecke bewachen, liessen uns nicht eine Sekunde auf die Strecke.»
Ein Vorteil haben die Österreicher im Vergleich zu den Schweizern trotzdem: Aufgrund der früheren Anreise bleibt den Rot-Weiss-Roten mehr Zeit zur Akklimatisierung.
Warum machen sich unsere Gold-Hoffnungen erst heute Freitag auf die Reise? Cheftrainer Martin Rufener liefert die Erklärung: «Im Gegensatz zu den Österreichern starten wir in der Abfahrt mit Allroundern wie Cuche, Janka und Défago.»
«Und im Unterschied zu Walchhofer oder Kröll hatten sie ihren letzten Weltcupeinsatz nicht in Kitzbühel, sondern am letzten Wochenende in Kranjska Gora. Und mir war wichtig, dass diese Jungs vor Olympia noch einmal ein paar Tage zu Hause pausieren können.»
Die Olympia-Abfahrt am Whistler Mountain ist für Samstag, den 13. Februar, geplant. Das erste Training steigt drei Tage vorher, am Mittwoch.