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Leichte Enttäuschung bei Roger Schneider: Der Schweizer wird nur 24. (Reuters)
Rangmässig hatte sich Schneider kein Ziel gesetzt, er wollte aber in den Bereich seines Schweizer Rekordes von 6:21,69 laufen.
Dies misslingt dem 26-jährigen Zürcher mit 6:39,29 deutlich. Obwohl er auch um 9,1 Sekunden über seiner im Dezember in Salt Lake City erzielten Saisonbestzeit bleibt, stuft er die Leistung als besser als damals ein – die Olympia-Stadt von 2002 liegt deutlich höher als Vancouver, wodurch der Luftwiderstand dort geringer ist.
Mit seiner Zeit ist er minim schneller wie beim 12. WM-Rang vor einem Jahr an gleicher Stätte (6:39,32).
Dennoch ist angesichts des unumstrittenen Potenzials von Schneider von einer leichten Enttäuschung zu sprechen.
«Ich hatte mir sicher mehr erhofft», sagt der gelernte Schreiner. «Ich hätte taktisch mehr rausholen können, hätte schneller starten sollen.»
Die Umstände bezeichnet er als «extrem schwierig». Einerseits meint er das Eis, das nicht super schnell sei. Andererseits bildet er zusammen mit dem Deutschen Robert Lehmann (26.) das erste Paar, sodass er keine Anhaltspunkte hat.
Schneider gibt sich kämpferisch: «Das ist ein riesiger Ansporn für die Zukunft. Es gibt viel zu verbessern.» Bis am 24. Februar bleibt er allerdings noch in Richmond, obwohl er das olympische Dorf am Dienstag verlassen muss. Danach kehrt er nach Salt Lake City zurück, wo er sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet hatte. (Si/msc)