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«Ich spürte grossen Druck in diesem Moment», beschreibt Stefanie Marty, «und danach kam die emotionale Erlösung.» Den Freudentränen nahe gibt die 21-Jährige nach dem Sieg gegen Russland den Medien Auskunft.
Die Schweizerinnen rehabilitieren sich nach zwei Startniederlagen gegen Schweden und Kanada mit drei Siegen in Serie – gegen die Slowakei, China und zuletzt Russland. Mit dem 5. Platz haben sie ihr Ziel, unter die Top6 zu kommen, erreicht.
Beachtlichen Anteil daran hat Stefanie Marty mit elf Skorerpunkten (9 Tore/2 Assists) – und dem finalen Penalty.«Unsere Linie funktioniert gut. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, so viel zum Teamerfolg beigetragen zu haben», sagt der Marty-Zwilling.
«Genau für solche Momente spiele ich Hockey.» Von ihren Teamkolleginnen an der Syracuse University hat sie regelmässig Gratulationen bekommen. «Die sind unheimlich stolz auf mich, dass ich an Olympia teilnehmen kann.»
Zum Olympia-Finale der Hockey-Frauen kommt es am Donnerstag. Kanada und USA liefern sich das Duell der Grossen. Das Niveau dieser beiden Frauen-Teams ist für alle Gegnerinnen noch unerreichbar.
Die Kanadierinnen erreichten das Endspiel mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 46:2, die Amerikanerinnen mit 40:2. Vor allem diese beiden Teams machen das Frauen-Eishockey olympiawürdig.
| UBC Thunderbird Arena. -- 5412 Zuschauer. -- SR Sipila (Fi), Arazimova/Rumble (Tsch/Ka). -- Tore: 10. Burina (Sergina, Permjakowa/Ausschluss Thalmann) 0:1. 35. Stefanie Marty (Nussbaum, Meier/Ausschluss Sergina) 1:1. -- Penalties: Lehmann - (daneben), Sosina 0:1. Bullo 1:1, Gawrilowa - (scheitert). Stefanie Marty 2:1, Deulina - (scheitert). |
| Schweiz: Schelling; Meier, Laura Benz; Julia Marty, Thalmann; Frautschi, Nussbaum; Leimgruber, Stefanie Marty, Lehmann; Sara Benz, Bullo, Häfliger; Nabholz, Riechsteiner, Stiefel. Bemerkungen: Schweiz ohne Slongo (Ersatzgoalie), Anthamatten (überzählig), Michielin, Wyss, Zollinger (alle nicht eingesetzt). Julia Marty und Leimgruber in der Verlängerung verletzt ausgeschieden. |