Didier Cuche Daumen der Nation in Olympia-Stimmung

  • Publiziert: 03.02.2010, Aktualisiert: 19.01.2012

Alles okay. Drei Tage nach der Daumen-OP fasst Didier Cuche seine Olympia-Kleider.

Sein Daumen an der rechten Hand ist zwar noch dick eingebunden. Aber die Stimmung bei Didier Cuche ist noch einmal deutlich besser als vor zwei Tagen im Spital.

Nicht bloss die Tage zu Hause haben ihm gut getan. Bei der Einkleidung in Rothrist spürt unser Abfahrts-Favorit die Stimmung der Spiele. Und die behagt ihm sichtlich. «Wenn du deine Kleider abholen darfst, dann ist das der erste Schritt nach Olympia», sagt Cuche. «Hilfe beim Anziehen brauche ich übrigens nicht. Ich bin ja nicht behindert – es ist bloss mein Daumen. Und die Kleidungsstücke sind auch dafür gross genug geschnitten.»

Bereits am Montag bekam Didier daheim in Les Bugnenets Besuch: Ein Spezialist passte ihm für seinen «Daumen der Nation» die perfekte Schiene an. «Der Teil, der unmittelbar den gebrochenen DaumenKnochen schützt, ist gemacht», weiss Cheftrainer Martin Rufener. «Bis zum Abflug nach Vancouver am Freitag wird noch eine zweite Schiene angepasst – aerodynamisch zum grossräumigeren Schutz der ganzen Hand und des Unterarms.»

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