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Die Schweizer Langlauf-Staffel hatte im Vorfeld des Wettkampfs auf eine Medaille gehofft. Mindestziel: Olympisches Diplom. Doch schon bald zeichnet sich ab, dass es kein Schweizer Tag werden würde. Schon Startläufer Toni Livers hat offensichtlich Mühe mit dem Material, verliert in den Abfahrten immer wieder den Anschluss.
«Ich wollte vorne mitlaufen, bei den Besten an Curdin Perl übergeben, aber ich hatte keine Chance», so Livers. Mit 25 Sekunden Rückstand auf die Spitze übergibt Livers schliesslich an Perl. Der Bündner zeigt eine ordentliche Leistung, aber der Rückstand wächst weiter an. Auf 54 Sekunden.
Auch Remo Fischer kommt mit den Wetterbedingungen nicht zurecht. Regen setzt ein und Fischer verliert den Anschluss definitiv. Schlussläufer Dario Cologna übernimmt mit 45 Sekunden Rückstand – auf die neuntklassierten Russen. Für den Olympiasieger geht es nur noch darum, das Rennen anständig ins Ziel zu laufen, Kraft zu sparen. Am Ende belegen die enttäuschten Schweizer den 10. Rang.
Der Sieg geht zum ersten Mal seit 1988 an die bärenstarken Schweden. Topfavorit Norwegen sichert sich dank einem entfesselten Petter Northug noch die Silbermedaille, Bronze geht überraschend an Tschechien. (Si/sim)