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Daniel Giubellini, vor 16 Jahren sind Sie als Profi zurückgetreten.Sie turnen aber, als ob Sie noch immer aktiv wären.
Der Eindruck täuscht. Die Scheren am Pauschenpferd sind relativ einfach, die gehören zum Standardprogramm eines 10-Jährigen. Flugelemente am Reck würde ich heute nicht mehr schaffen.
Verraten Sie uns: Wie haben Sie sich derart fit gehalten?
Vor allem mit Aerobic. Ein- oder zweimal pro Woche gehe ich ins Fitnesscenter.
Mit dem Kunstturnen haben Sie nichts mehr am Hut?
Ich war bis 2003 noch als Jugendleiter in der Kunstturnerriege in Lenzburg und zum Teil auch als Kampfrichter tätig. Seither aber stehen Familie und Beruf klar im Vordergrund.
Steigen Ihre Söhne schon aufs Pauschenpferd?
Luca, der Ältere, turnt im Einführungsprogramm, das ist die Einsteigerklasse im Kunstturnen. Matteo hat ebenfalls einen grossen Bewegungsdrang. Ich fördere die Kinder gern im Sport. Aber sie müssen nicht zwingend Kunstturner werden.
Mit welchen früheren Spitzenturnern pflegen Sie noch Kontakt?
Den einen oder andern treffe ich als Zuschauer spontan bei Wettkämpfen oder an einem 40. Geburtstag. Da lassen wir gemeinsame Erfolge dann gerne wieder aufleben.
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