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Die Trennung von Grütter ist die Folge des enttäuschenden 5. WM-Rangs im März in Göteborg. Es sei ein schwieriger Entscheid gewesen, so Lambiel, der sich nach der letzten Saison lange über seine Zukunft Gedanken gemacht habe: «Ich habe Peter Grütter enorm viel zu verdanken und wir trennen uns in aller Freundschaft. Seine menschlichen wie beruflichen Qualitäten sind aussergewöhnlich, aber ich brauche jetzt einfach wieder mal einen neuen Kick», sagte der 23- jährige Walliser.
Trennung nach 13 jahren
Das Duo Lambiel/Grütter arbeitete seit 1995 (mit einer kurzen Unterbrechung 2004) zusammen. Der 66-jährige Grütter machte aus dem Walliser Talent einen zweifachen Weltmeister (2005 und 2006). Neben drei WM-Medaillen gewann der Walliser mit Grütter 2006 in Turin auch Olympia-Silber und im selben Jahr sowie 2008 zweimal EM-Silber.
Petrenkos erfolgreiche Vergangenheit
Mangels Alternativen in der Schweiz wird Lambiel in die USA nach Wayne (New Jersey) «auswandern». Mit dem Ziel Olympia 2010 wird Lambiel dort künftig von Viktor Petrenko, dem ebenfalls zweifachen Weltmeister (1990 und 1992) und Olympiasieger von 1992, sowie dessen Assistentin und Schwiegermutter Galina Smijewska trainiert.
Zu seinem neuen Programm will sich Lambiel erst im Juli äussern. Ende Juni läuft Lambiel die «Dreams on Ice»-Shows in Japan, und im Juli ist er Gast der «Super Ice Exhibition» in Südkorea. (Si/sme)
Stéphane Lambiel zieht es in die USA.- Reuters