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Italiens Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi eröffnete um 19.12 Uhr mit der traditionellen Formel die Spiele. Der wichtigste Sportwettkampf der Behinderten steht unter dem Motto: «Spirit in Motion».
Glänzender Höhepunkt der anderthalbstündigen Show vor 26000 Zuschauern im Stadion Olimpico war der Auftritt des beinamputierten Italieners Alex Zanardi. Der ehemalige Formel-1-Fahrer war 2001 auf dem EuroSpeedway Lausitz (De) schwer verunglückt. Zwei Jahre später gewann er mit Prothesen wieder Rennen.
Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner sprach beim «Überwinden von Barrieren» den Teilnehmer Mut zu. Messner bestieg ohne künstlichem Sauerstoff den Mount Everest. Zu den prominentesten Gästen der Eröffnung zählten die schwedische Kronprinzessin Victoria, IOC-Präsident Jacques Rogge und die Fussballer von Juventus Turin.
Nach der Premiere 1976 in Örnsköldsvik (Sd) kämpfen bei der neunten Auflage in Turin bis zum 19. März insgesamt 535 Sportler aus 39 Nationen um die 58 Goldmedaillen.
Das Schweizer Team, das bei der Eröffnungsfeier von Fahnenträgerin Chiara Devittori (Langlauf) angeführt wurde, ist mit 21 TeilnehmerInnen am Start.