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Mit einem hautengen Hosenanzug, wenig Stoff, vielen Pailletten und etwas Chiffon verbesserte sich Sarah um einen Platz und wurde 8. Und das trotz zwei Patzern – der Lutz war nur doppelt und der Axel nur einfach.
«Ich bin aber auch so zufrieden. Denn ich hatte zwei gute Olympia-Auftritte. Am Schluss der Kür war ich nudelfertig», hielt die EM-Vierte fest. Zweitbeste Europäerin war sie jetzt in Turin.
Ihren sexy Anzug hat Sarah am Morgen vor der Kür im Training erstmals angezogen. «Ich fühlte mich darin auf Anhieb super.» Mit ihm will sie auch an die WM nach Calgary. «Dort kommt dann meine Bestleistung erst noch.»
Der Olympia-Krimi an der Spitze löste sich erst auf der letzten Seite auf. Als die nach dem Kurzprogramm führende Sasha Cohen (USA) gestürzt war, machte sich mit der sensationell laufenden Shizuka Arakawa (Jap) plötzlich eine neue Gold-Anwärterin bemerkbar.
Favoritin Irina Slutskaja (Russ) konnte als Schlussläuferin nicht kontern. Der zweifachen Weltmeisterin blieb nach einem Sturz gar nur die Bronzemedaille.
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Sarah Meier überstrahlte ihre Konkurrenz und siegte dank überragender Kür. (AP)