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Die Finnen gelten seit Jahren als «Russen in Blau und Weiss». Mehr als alle anderen haben sie die Qualitäten der russischen Eishockeykultur übernommen: Laufen, Technik und eine auf die Offensive ausgerichtete Spielkultur.
Nun haben sie ihre Lehrmeister in einem hochstehenden Halbfinal besiegt. Die Russen erreichten nicht mehr Tempo und Intensität des Kanada-Spiels (2:0).
Wie 1995, als sie in Stockholm den einzigen WM-Titel holten, treffen die Finnen im Final auf Schweden, das gegen Tschechien nahe an der Perfektion spielte: Vorwärts und rückwärts smart, kreativ und 30 Prozent besser als beim 6:2 im Viertelfinal gegen die Schweiz.
Die Finnen, 5:0-Sieger im Auftaktspiel gegen die Schweiz, sind schneller, die Schweden sind taktisch smarter.
Drei Schweden holten bereits 1994 (Final gegen Kanada) Olympia-Gold: Peter Forsberg und die Brüder Jörgen und Kenny Jönsson. Vier finnische Weltmeister von 1995 sind jetzt noch dabei: Jere Lehtinen, Saku Koivu und die beiden Luganesi Ville Peltonen und Petteri Nummelin. Mit Jukka Hentunen bestreitet morgen ein dritter Spieler des HC Lugano den Final.
Puck im Netz, Tschechien-Goalie Hnilicka auf den Knien und die Schweden im Jubelkreis.- Keystone