
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Entscheidung fiel im Spurt einer neunköpfigen Gruppe auf den letzten Metern. Gegen den Bruder der mehrfachen Olympiasiegerin Manuela di Centa war kein Kraut gewachsen. Das 33-jährige Mitglied der italienischen Gold-Staffel setzte sich vor Jewgeni Dementjew, dem Olympiasieger in der Verfolgung, und Michail Botwinow durch.
Der Medaille des eingebürgerten Österreichers haftet ein Makel an. Botwinow steht nach den Razzien im Austria-Quartier unter Dopingverdacht. Schon vor vier Jahren war sein Name zudem in Salt Lake City mit der sogenannten Blutbeutel-Affäre in Verbindung gebracht worden.
Die jungen Schweizer Remo Fischer und Toni Livers schlugen sich achtbar. Fischer wurde starker 21., hielt bis kurz vor dem Ziel mit der vielköpfigen Spitzengruppe mit. Livers belegte den 32. Platz, sein Rückstand hielt sich mit knapp 75 Sekunden in Grenzen. Christian Stebler büsste als 50. mehr als fünf Minuten ein.
Mit einer Enttäuschung endete der Höhepunkt der Langlauf-Wettbewerbe für den Schweizer Teamleader Reto Burgermeister. Wegen einer hartnäckigen Erkältung musste der Zürcher Oberländer auch nach dem Rennen über 10 km klassisch jetzt auch auf die Teilnahme im abschliessenden Langlauf-Marathon.