
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Um 21.30 Uhr hatte IOC-Präsident Jacques Rogge traditionell Olympia in Turin für beendet erklärt und auf Vancouver in vier Jahren hingewiesen.
Es war eine bombastische Schlussfeier im Stadio Olimpico, der auch die 75-köpfige Schweizer Delegation beiwohnte – angeführt von Fahnenträgerin Maya Pedersen-Bieri, die Skeleton-Gold gewonnen hatte. Den ganzen Abend liessen die Gastgeber vor rund 35000 Zuschauern beim «Carnevale italiano» die Puppen tanzen. In Anlehnung an Federico Fellinis Film «I Clowns» glänzte Turin mit einer aufwendigen und farbenfrohen Fasnachts-Show. Mit Szen enapplaus wurden im Luftstrom scheinbar schwerelos fliegende Menschen bedacht. Der blinde Star-Tenor Andreas Bocelli sorgte für den musikalischen Höhepunkt des Abends.
Mit einem Ferrari war die Autostadt in die Spiele gestartet, mit Fiat 500 und Vespa gingen die Turiner wieder vom Gas. Auch der Hauch Melancholie nach zwei Wochen Sport und Emotionen fehlte nicht.