Mayer verklagt Rogge
Aktualisiert um 15:34 | 31.03.2006
WIEN – Skandal-Trainer Walter Mayer schlägt zurück. Der Österreicher, bei Olympia 2006 in die Schlagzeilen geraten, verklagt IOC-Präsident Jacques Rogge.
Walter Mayer war die zentrale Figur in der Doping-Affäre um das österreichische Langlauf- und Biathlon-Team in Turin. Carabinieri hatten während der Winterspiele in den Quartieren der Österreicher Spritzen, Medikamente und Geräte zur Bluttransfusion sichergestellt.
Ex-Trainer Mayer, der sich angeblich als Privatperson in Turin aufhielt, entkam der italienischen Polizei. Wurde aber kurz darauf in Österreich verhaftet, als er betrunken einer Polizeikontrolle zu entgehen versuchte.
Und als Mayer in der Heimat in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde (er galt als suizidgefährdet), hat IOC-Präsident Jacques Rogge in Turin angeblich verkündet: «Für mich ist Walter Mayer der Mann, der Doping organisiert.»
Deshalb reichte Mayer nun Klage ein, gegen Rogge und den WADA-Vorsitzenden Richard Pound. Er wirft ihnen üble Nachrede vor.
Daneben läuft auch noch eine Untersuchung des IOC. Dieses hat eine Disziplinarkommission zur Untersuchung des Betrugsverdachts gegenüber den Österreichern eingesetzt.
Ex-Trainer Mayer, der sich angeblich als Privatperson in Turin aufhielt, entkam der italienischen Polizei. Wurde aber kurz darauf in Österreich verhaftet, als er betrunken einer Polizeikontrolle zu entgehen versuchte.
Und als Mayer in der Heimat in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde (er galt als suizidgefährdet), hat IOC-Präsident Jacques Rogge in Turin angeblich verkündet: «Für mich ist Walter Mayer der Mann, der Doping organisiert.»
Deshalb reichte Mayer nun Klage ein, gegen Rogge und den WADA-Vorsitzenden Richard Pound. Er wirft ihnen üble Nachrede vor.
Daneben läuft auch noch eine Untersuchung des IOC. Dieses hat eine Disziplinarkommission zur Untersuchung des Betrugsverdachts gegenüber den Österreichern eingesetzt.
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