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Annen und seine Hinterleute Thomas Lamparter, Beat Hefti und Cédric Grand verbesserten sich im zweiten Durchgang vom 3. auf den 2. Platz. Einzig der Deutsche Andre Lange, der schon mit dem kleinen Schlitten der Schnellste war, vermochte den Bob Schweiz 1 in Schach zu halten. Lange, der bei seiner ersten Fahrt in 55,20 Sekunden einen Bahnrekord aufstellte, liegt 13 Hundertstel vor Annen und deren 17 vor dem Russen Alexander Zubkow.
«Was mich am meisten freut, ist der Umstand, dass in Sachen Material nicht mehr so grosse Unterschiede wie im Zweierbob-Rennen bestehen», erklärte Annen. «Jetzt können wir angreifen. Am Start ist noch mehr Explosivität möglich. Nach hinten brauchen wir auch dank dem Gewinn der Bronzemedaille nicht mehr zu schauen.»
An der Spitze bahnt sich also eine enge Entscheidung an. Auch Pierre Lueders (Ka/0,27 zurück) sowie René Spies (De/0,45) und Todd Hays (USA/0,46) haben noch realistische Chancen auf einen Podiumsplatz.
Ivo Rüegg gelang gegenüber der ersten Fahrt trotz ein paar kleinen Fehlern ebenfalls eine Verbesserung. Der Tuggener darf als Achter im Zwischenklassement (0,78 Sekunden hinter Lange) auf ein Diplom hoffen, mit der Medaillenvergabe wird er aller Voraussicht nach nichts zu tun haben.
Bleibt Martin Annen in der Silberspur - oder reichts am Samstag gar zu Gold?- AP