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Immer mehr reiche Männer haben ein neues Hobby: Sie gönnen sich für viele Millionen einen Fussballklub und investierten weitere Unsummen in Infrastruktur und neue Kicker.
Der Ölscheich aus Russland
Das wahrscheinlich bekannteste Beispiel ist Roman Abramowitsch. Der russische Ölmilliardär ist Geldgeber beim englischen Spitzenclub FC Chelsea. Doch auch er bekommt Konkurrenz, wie das jüngste Beispiel zeigt:
Sulaiman al-Fahim, Mitglied der Königsfamilie von Abu Dhabi, kaufte sich für über 200 Millionen Euro den englischen Klub Manchester City. Nicht genug, er kaufte sich gleich noch Robinho von Real Madrid! Das Vermögen seiner Familie soll sogar ein Vielfaches von dem Abramowitschs liegen. Und in der nächsten Transferperiode will er nochmals mächtig aufrüsten: Auf der Einkausliste stehen etwa illustre Namen wie Ronaldo, Villa und Gomez.
Quo vadis Super League?
Eine völlig neue Dimension hat im Profi-Fussball Einzug erhalten! Je länger je mehr werden so Super League Mannschaften keine Chancen mehr haben im Topf der Grossen mitzumischen. Denn im Gegensatz zu den Topligen in England, Spanien, Italien, Deutschland und Frankreich werden bei uns nicht nur viel geringere Saläre bezahlt, sondern auch Transfers von Superstars sind für die Schweizer Liga schon seit längerem unbezahlbar geworden.
Die diesjährige Teilnahme des FC Basels in der Champions League kann angesichts der Unsummen, die im internationalen Fussball-Geschäft herumjongliert werden, nicht hoch genug angerechnet werden. (gwy/raf)