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Skifliegen kann so schön sein. Der Norweger Björn Einar Romören flog bei seinem Weltrekord am 20. März 2005 bis auf 239 Meter. Nur die mutigsten und besten Athleten treten überhaupt auf den Riesenschanzen in Oberstdorf, Planica, Bad Mitterndorf, Harrachov und Vikersund an.
Kein Wunder, denn der kleinste technische Fehler oder eine minimale Windböe kann die Athleten vom Himmel direkt in die Hölle katapultieren. Stürze sind auf den Skiflugschanzen besonders gefährlich.
Viele kehren nach schweren Stürzen gehemmt oder gar nicht mehr in den Skispringer-Zirkus zurück wie der Pole Tomasz Pochwala. Aber es gibt auch andere Beispiele: Thomas Morgenstern oder Andreas Kofler, die 2003 in Kuusamo schwer stürzten.
Morgenstern wurde später Gesamtweltcupsieger, Weltmeister, Olympiasieger. Und Andreas Kofler gewann 2009/10 die legendäre Vierschanzentournee. Skispringer sind eben echte Stehauf-Männchen.