Bencic vor Williams-Knaller an Australian Open «Von diesen Matches träumt man!»

Das erste grosse Turnier des Jahres beginnt für Belinda Bencic mit einem wahren Kracher: Bereits in der 1. Runde der Australian Open trifft sie auf Serena Williams (WTA 2). Wenig zuversichtlich ist Timea Bacsinszky.

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2 Timea verletzt! Golubic und Vögele scheitern zum Auftakt

WTA

Platz Name Land Punkte
1 Angelique Kerber GER 8875
2 Serena Williams USA 7080
3 Agnieszka Radwanska POL 5625
4 Simona Halep ROU 5073
5 Karolina Pliskova CZE 4970
6 Dominika Cibulkova SVK 4865
7 Garbine Muguruza ESP 4420
8 Madison Keys USA 4137
9 Johanna Konta GBR 4055
10 Svetlana Kuznetsova RUS 3745
15 Timea Bacsinszky SUI 2347

Tennis

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Der Zehennagelbruch ist verheilt. Zum Glück! Denn am Dienstag startet Belinda Bencic in die Australian Open. Und das ausgerechnet gegen die langjährige Dominatorin im Frauentennis: Serena Williams. «Jeder hat gesagt, ich hätte eine schlechte Auslosung erwischt. Aber ich freue mich und bin aufgeregt, dass ich hier in Melbourne gegen Serena spielen darf», sagt Bencic an der Pressekonferenz vor Turnierstart.

«Für diese Duelle auf der grossen Bühne spielt man. Das sind die Matches, von denen man träumt!» Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird der Kracher gegen die Amerikanerin in der Rod Laver Arena stattfinden.

Trotz Serenas Australien-Bilanz (6 Titel!) macht sich Bencic durchaus Hoffnung: Das letzte Aufeinandertreffen entschied sie vor eineinhalb Jahren in Toronto für sich. «Ich erinnere mich noch an jeden einzelnen Punkt des letzten Games», sagt Bencic. Der Triumph scheint auch bei ihrer Gegnerin Spuren hinterlassen zu haben. «Sie ist in Form. Es wird nicht einfach», ist sich Williams bewusst, «ich bin aber nicht hierher gekommen, um in der 1. Runde zu verlieren.»

Verletzungssorgen bei Bacsinsky

Weniger zuversichtlich klingt es bei Timea Bacsinszky (WTA 15), die es in der ersten Runde am Dienstag mit der Italienerin Camila Giorgi (WTA 72) zu tun bekommt. Wie bereits im letzten Jahr kämpft die Lausannerin mit Adduktoren-Problemen. Die Folge: Sowohl ihren Einsatz in Shenzen (China) als auch denjenigen in Sydney musste sie abblasen.

«Die letzten Wochen waren ganz hart», gibt Bacsinszky zu, «ich liebe Matches und weiss jetzt nicht genau, wo ich stehe.» Dabei hadert sie auch mit sich selbst: «Ich wollte in der Vorbereitung wohl etwas zu viel und habe zu stark forciert. Daher bin ich wütend auf mich. Aber auch mit 27 Jahren lernt man ständig noch dazu.» 

Vögele und Golubic am Montag

Bereits am Montag geht das Turnier für Stefanie Vögele (WTA 111) und Viktorija Golubic (WTA 58) los. Die Aargauerin trifft in der ersten Runde auf die Japanerin Kurumi Nara (WTA 76). Golubic bekommt es mit Kristina Pliskova (Tschechien, WTA 60) zu tun.

Publiziert am 14.01.2017 | Aktualisiert am 16.01.2017

Die Auftaktsspiele der Schweizer

Montag, 16. Januar:
3.00 Uhr: Viktorija Golubic - Kristyna Pliskova
4.30 Uhr: Stefanie Vögele - Kurumi Nara

9.00 Uhr: Stan Wawrinka - Martin Klizan
11.00 Uhr: Jürgen Melzer - Roger Federer

Dienstag, 17. Januar (Zeiten noch unbekannt):
Belinda Bencic - Serena Williams
Timea Bacsinszky - Camila Giorgi

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3 Kommentare
  • Achatius Deodatus Isidor  von und zu Schwerthelm aus Basel
    14.01.2017
    Alles andere als ein Klatsche par excellence wäre eine Sensation! Ich traue 3-4 Games zu, mehr auf keinen Fall!
  • Thomas  Zürcher 14.01.2017
    Ja Belinda musste in der letzten Saison die bittere Erfahrung machen, dass es im Sport nicht nur aufwärts gehen kann.Zu schnell wurde die Schweizerin in die Top- Ten gespült mit Konsequenzen für ihre Gesundheit.Zu viele Turniere wurden gespielt ohne grosse Pausen das hat sich gerächt.Ihr junger Körper rebellierte, Belinda wurde immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und verlor dadurch auch ihr Selbstvertrauen.Ich hoffe sie hat aus den Fehlern gelernt.Alles Gute Belinda!
  • Mathias  Kuhn , via Facebook 14.01.2017
    Bin ein grosser Belinda-Fan! Aber: Bitte nicht wieder aufgeben! Wenn es irgend wie geht - durch und verlieren oder gewinnen. Die WO-Bilanz ist absolut ausgeschöpft!