Wird Herrliberg bald Fediberg? Hier baut Federer sein neues Reich

Roger Federer hat sich an der Goldküste ein riesiges Grundstück gekauft. Die Aussicht kostet ihn ein Vermögen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Zweitlängste Serie seit 2000 Tiebreak-Titan Chiudinelli zeigt starke Nerven
2 Titelverteidiger Wawrinka nicht in Tokio Grünes Licht für Bencic nach...
3 Masarova in Frankreich verunfallt Schweizer Tennis-Ass (17) überlebt...

Tennis

Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 14040
2 Andy Murray GBR 9345
3 Stan Wawrinka SUI 6365
4 Rafael Nadal ESP 4940
5 Kei Nishikori JPN 4875
6 Milos Raonic CAN 4510
7 Roger Federer SUI 3730
8 Gael Monfils FRA 3545
9 Tomas Berdych CZE 3470
10 Dominic Thiem AUT 3295

Tennis

Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

In Doha wollte sich der bekannteste Schweizer noch nicht in die Karten blicken lassen. «Es ist ja nichts Neues, dass ich mich umsehe. Ich habe schon ein paar Grundstücke und Häuser angeschaut», sagte Federer. Und dann fügte er an, er sei sehr zufrieden in Wollerau. «Ich bin nach wie vor offen für alles rund um den See.»

Dabei hat der Superstar längst zugeschlagen. Und zwar in Herrliberg, an allerbester Lage. Das rund 5800 Quadratmeter grosse – noch unbebaute – Grundstück an der Laubhölzlistrasse bietet einen grandiosen Blick auf den Zürichsee und die Alpen und grenzt seitlich an ein Waldstück. Es ist das letzte und oberste Fleckchen Erde in der Bauzone. Wobei «Fleckchen» für diese wunderbare Landschaft in unmittelbarer Nachbarschaft von SVP-Stratege Christoph Blocher masslos untertrieben ist. Über Federers kommt nur noch unverbaubare Wiese, der Himmel, dann Gott.

«So gut, wie er spielt, so wählt er auch sein Grundstück aus», sagt Herrlibergs Gemeindeschreiber Pius Rüdisüli. «Es ist eines der besten, das man haben kann. Da genügen nur Superlative.» Ganz billig dürfte der Zuschlag nicht gewesen sein. Gemäss der Zeitschrift «Bilanz» sind «vier- bis fünftausend Franken für den Quadratmeter Bauland üblich bei Seesicht, für Liebhabergrundstücke kann es auch mal bis zum Doppelten gehen».

Rechnet man für die Toplage 6000 Franken pro Quadratmeter aus, hätte Federer alleine knapp 35 Millionen Franken fürs Landbezahlt. Ein entsprechendes Anwesen kommt dazu. Für Federer, der bereits über eine Viertelmilliarde verdient haben dürfte, ein verschmerzbarer Betrag.

Tennisplätze in der Nähe

Der Tennisstar hat noch keine Baueingabe gemacht. Entsprechend dürfte er noch eine Weile in Wollerau wohnen bleiben. Steuertechnisch ist der Wechsel über den See ein schlechtes Geschäft. «Aber mit einem Steuerfuss von 78 Prozent liegen wir an sechster Stelle von 171 Zürcher Gemeinden», sagt Rüdisüli.

Was bietet Federers neue Umgebung sonst noch? Ein Kindergarten liegt ebenso nah wie die Plätze des TC Herrliberg. Wahrscheinlicher ist aber, dass sich der Meister gleich noch einen eigenen Court zum neuen Haus baut. Platz genug hat es.

Publiziert am 06.01.2012 | Aktualisiert am 24.01.2012
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden