Wimbledon in Gefahr: Stan bricht im Training zusammen

Grosse Sorge um Stan Wawrinka: Kurz vor Wimbledon liegt er flach. Muss er seine Teilnahme absagen?

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Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 16150
2 Andy Murray GBR 8435
3 Roger Federer SUI 7015
4 Stan Wawrinka SUI 6315
5 Rafael Nadal ESP 5675
6 Kei Nishikori JPN 4470
7 Jo-Wilfried Tsonga FRA 3355
8 Tomas Berdych CZE 2850
9 Milos Raonic CAN 2785
10 Marin Cilic CRO 2775

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Wird Stan rechtzeitig fit für Wimbledon?

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Die Schock-Nachricht kommt gestern völlig überraschend. Wenige Stunden vor einem geplanten Sponsoren-Event mit dem Australian-Open-Sieger im Zürcher Hauptbahnhof erfolgt plötzlich die Absage. «Am Montagnachmittag ist Stan Wawrinka krank geworden.

Er muss sich diagnostischen Tests unterziehen, befindet sich aber in einem stabilen Zustand», so die knappe Mitteilung seines Managements. Statt mit dem Privatjet aus London einzufliegen und zum Show-Tennis gegen «Blick am Abend»-Leser anzutreten, liegt Stan im Bett. Und das ausgerechnet in der Woche vor dem Grand-Slam-Highlight von Wimbledon.

«Ich habe mich sehr darauf gefreut, mit meinen Fans in Zürich zu spielen, und bin sehr enttäuscht», lässt die Weltnummer 3 ausrichten. Ob er Anfang nächster Woche auf dem «heiligen» Rasen in der englischen Hauptstadt antreten kann, steht derzeit in den Sternen. «So kurz vor einem Grand Slam ist das sehr bitter. Ich befolge den Rat meines Arztes und hoffe, dass ich mich bis zum Wimbledon-Start erholt habe», sagt Wawrinka.

Ein Ersatz für den Tennis-Plausch im Hauptbahnhof ist zum Glück schnell gefunden. Der im waadtländischen Trélex wohnhafte Franzose Gaël Monfils (ATP 21), letzte Woche beim Rasenturnier in Halle früh ausgeschieden, springt spontan für seinen guten Freund Stan ein. Und hofft ebenfalls, dass Wawrinka schnell wieder auf die Beine kommt: «Wir stehen uns sehr nah, er ist wirklich ein guter Kumpel. Ich tue ihm gerne diesen Gefallen und wünsche ihm alles Gute», so Monfils. Über tans genauen Zustand hält aber auch er sich bedeckt. «Da fragen sie ihn besser selber.»

Wie schlimm also steht es um Stan wirklich? Laut seiner Sprecherin auf der ATP-Tour, Fabienne Benoit, waren Fieberschübe der Grund für den Zusammenbruch. Gemäss BLICK-Recherchen musste man am Montag sogar Schlimmeres befürchten.

So soll Wawrinka nach dem Abbruch des Trainings in London sogar vorübergehend auf der Intensivstation gelegen sein. Dies wurde von offizieller Seite dementiert. Doch auch wenn das Wawrinka-Lager bemüht war, die grössten Sorgen um den Romand zu zerstreuen, klar ist: Die Wimbledon-­Vorbereitung fällt flach. Im Moment ist das jedoch Nebensache. Viel wichtiger ist, dass Stan gesundheitlich wieder ganz auf die Beine kommt.

Publiziert am 18.06.2014 | Aktualisiert am 19.06.2014
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Monfils: «Stan ist ein super Kumpel»

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4 Kommentare
  • Toni  Stadelmann , via Facebook 18.06.2014
    Stan, es gibt wichtigeres als Tennis. Komm im Kreis der Familie wieder zu Kräften. Die Gesundheit ist ein kostbares Gut, das Du noch über 50 Jahre pflegen musst. Tennis geht vorbei, verblasst.
  • Walter  Portmann 18.06.2014
    Ich erinnere an die Fälle Federer und Sjöderling, er sollte sich wirklich 100 Prozent checken lassen und lieber Wimbledon sausen lassen, wenn er nicht 100 Prozent fit ist.
    • Hanspeter  Elmer aus Glarus
      18.06.2014
      Die hatten das Pfeiffersche Drüsenfieber EBV und das unterscheidet sich dann von einer normalen Virusinfektion dann doch erheblich. Aber Sie haben natürlich vollkommen Recht: Wenn er nicht absolut fit ist, dann soll er es bleiben lassen. Das kann auch bei einem normalen Infekt böse ins Auge gehen und wir wollen ja alle, dass wir Stan noch möglichst lange auf der Tour sehen können. Genauso wie Roger.... In dem Sinne wünsche ich Stan alles Gute.
  • Thomas  Siegler 18.06.2014
    Gesundheit geht vor. Nadal hat das allen vor gemacht und viele Spiele audgelassen!!