Die Schweiz trifft nächstes Wochenende in Genf in der ersten Runde des Davis Cup auf Titelverteidiger Tschechien. Teamleader Stan Wawrinka blickt der Partie optimistisch entgegen.
Kaum sind die Australian Open Geschichte, liegt der Fokus auf dem Davis Cup. Für die Schweiz gilt es ab Freitag in der Weltgruppe gegen Titelverteidiger Tschechien in Genf wieder Ernst - ohne Roger Federer.
Am Dienstag trat die Mannschaft erstmals vor die Medien. Ausser Stan Wawrinka (ATP 17) sind auch Marco Chiudinelli (ATP 139) und die Newcomer Henri Laaksonen (ATP 289) und Sandro Ehrat (ATP 355) mit dabei.
Die Fans erwarten nach dem grandiosen Fünf-Satz-Match gegen Djokovic in Australien viel von Wawrinka. Der Romand ist zuversichtlich. «Tschechien ist eine grosse Herausforderung, aber ich habe nach dem Djokovic-Match viel Selbstvertrauen», sagt Stan.
Er lobt bei der Pressekonferenz die Genfer auch als «das beste Publikum der Welt». Gespielt wird ab Freitag auf einem ähnlichen Belag wie an den Australian Open.
Die Schweiz hat mittlerweile seit neun Jahren nicht mehr die Viertelfinals in der Davis-Cup-Weltgruppe geschafft. Captain Severin Lüthi ist ebenfalls optimistisch. «Stan hat bewiesen, dass er jeden schlagen kann und auch Marco hat schon hervorragende Resultate im Davis Cup erzielt», sagt Lüthi auf swisstennis.ch. (rib)
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